Heidt unterstützt Außenminister

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Wetteraukreis (pm). Der Wetterauer FDP-Bundestagsabgeordnete Peter Heidt, Obmann im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe des Bundestages, und Britta Dassler, Mitglied im Sportausschuss des Bundestages, begrüßen die Forderung des Bundesaußenministers Heiko Maas, dem von Präsident Alexander Lukaschenko autoritär regierten Belarus die Eishockey-WM zu entziehen.

Noch Anfang November habe die Bundesregierung in ihrer Antwort auf Heidts Frage, wie sie vor dem Hintergrund der Proteste und Missachtung der Menschenrechte die Entscheidung des Eishockey-Weltverbandes, an Belarus als einem der Austragungsorte festzuhalten, bewertet, auf die Autonomie des Sports verwiesen, schreibt Heidt in einer Pressemitteilung.

»Sport ist unabhängig, aber keineswegs unpolitisch«, macht er deutlich. »Deshalb und auch vor dem Hintergrund der vielen Gelder, mit denen der Bund die Sportverbände unterstützt, war diese Antwort doch recht unbefriedigend.« Heidt weiter: »Bereits seit Monaten zeichnet sich ab, dass Alexander Lukaschenko die Bühne dieses Großereignisses nutzen will, um sich nach der gestohlenen Wahl Legitimität als Präsident zu verleihen und den Anschein von Normalität zu vermitteln.«

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