Peter Heidt (6. v. r.) im Kreise seiner FDP-Parteifreunde (v. l.) Dr. Reinhold Merbs, Dr. Markus Schmidt, Ralf Maurer, Björn Hoffmann, Helge Müller, Siegfried Köppl, Achim Güssgen-Ackva, Dr. Jochen Meier, Ilie Ploscaru, Roger Götzl und Dr. Regina Bechstein-Walther. FOTO: PM
+
Peter Heidt (6. v. r.) im Kreise seiner FDP-Parteifreunde (v. l.) Dr. Reinhold Merbs, Dr. Markus Schmidt, Ralf Maurer, Björn Hoffmann, Helge Müller, Siegfried Köppl, Achim Güssgen-Ackva, Dr. Jochen Meier, Ilie Ploscaru, Roger Götzl und Dr. Regina Bechstein-Walther. FOTO: PM

Heidt: Schulbusse-Problem schnell lösen

  • vonred Redaktion
    schließen

Friedberg(pm). "Das Problem der ständig überfüllten Schulbusse muss in Zeiten von Corona auch in der Wetterau schnell gelöst werden", forderte der heimische FDP-Bundestagsabgeordnete Peter Heidt bei einem Gespräch mit Fraktion und Vorstand der Friedberger Liberalen. Landrat Jan Weckler und Verkehrsdezernent Mathias Wagner (CDU) müssten hier gemeinsam mit dem CDU-geführten Kultusministerium zu einer raschen Lösung kommen. "Gerade in unserem ländlich geprägten Kreis sind die Kinder über längere Strecken unterwegs, da muss auch in den Bussen das Ansteckungsrisiko minimiert werden", sagte Heidt.

Achim Güssgen-Ackva, Fraktionsvorsitzender der FDP in der Stadtverordnetenversammlung, ergänzte, dass Friedberg als Stadt der Schulen hier besonders im Blickpunkt stehe. "Allerdings helfen dabei Schaufensteranträge wie der Die Linke in der letzten Sitzung der Stadtverordneten nicht. Die Musik spielt hier im Kreis, der der Schulträger ist. Da können die SED-Nachfolger fordern, was sie wollen." Es sei nicht verständlich, dass die Fraktionen von SPD und Grünen sich dem angeschlossen hätten.

Neben den Fragen, die im Zusammenhang mit der bevorstehenden Kommunalwahl stehen, tauschten sich der Bundestagsabgeordnete und seine Parteifreunde vor Ort über die aktuelle Lage der Kommunen aus.

Kritik in Sachen Digitalisierung

Dabei standen die Finanzen im Mittelpunkt. Güssgen-Ackva hielt fest, dass man im Wahlkampf vor allem im Auge haben müsse, dass nicht so getan werde, als käme das Geld schon irgendwo her. "Hilfsprogramme sind ja schön und gut. Es wird nur kaum gefragt, wer sie finanziert. Das Geld, das jetzt geliehen wird, muss zurückgezahlt werden. Kommunen, Länder und der Bund lebten auf Pump. Davon müssen wir so rasch es geht, wieder wegkommen."

Heidt beantwortete auch Fragen zur Arbeit in Berlin und berichtete von seinem Wirken im Bildungsausschuss des Bundestages und im Ausschuss für Menschenrechte und Humanitäre Hilfe. Ebenso wurde die Arbeit im Wahlkreis in der Wetterau besprochen. Bei seinen zahlreichen Besuchen in der Wetterau hat Heidt vor allem die aktuelle Situation an den Schulen in den Blick genommen. "Dabei musste ich immer wieder zur Kenntnis nehmen, dass die Schulen im Kreis beim Thema Digitalisierung schlecht aufgestellt sind. Hier muss sich noch sehr viel ändern. Noch immer fehlt es an Ausstattung mit digitalen Endgeräten für Schüler und Lehrer, viele Schulen haben bis heute gar kein WLAN, und auch bei den digitalen Plattformen und beim digitalen Unterricht gab es Probleme. Da werden wir der schwarz-grünen Landesregierung auf die Sprünge helfen müssen."

Abschließend lud Heidt die Friedberger FDP-Freunde erneut zum Besuch nach Berlin ein: "Die geplante Reise im Juni 2020 musste ausfallen. Wir setzen alles daran, dass wir sie im kommenden Jahr nachholen können.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare