Auch aus Solidarität

Hausärzte gegen kürzere Impfabstände

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Wetteraukreis (pm). Die Wetterauer Hausärzte haben die Wichtigkeit der Einhaltung der empfohlenen Impfabstände betont. Die Vertreter des Hausärzte-Verbands, Dr. Alexander Jakob, Dr. Wolfgang Pilz und Dr. Michael Linn, haben dies in ihren wöchentlichen Absprachen mit dem Leiter des Wetterauer Gesundheitsamts, Dr. Reinhold Merbs, nochmals bekräftigt.

So sollte nach erfolgter Erstimpfung mit Biontech die Folgeimpfung nach sechs Wochen und bei Astrazeneca nach zwölf Wochen erfolgen. Zum einen, damit eine hohe Zahl an Erstimpfungen erfolgen könne, »aber zum anderen zeigen die Studiendaten auch, dass diese Zeiträume mit einem höheren Impferfolg verbunden sind«. Einigkeit bestehe in der Feststellung, dass diese Impfabstände bei medizinischer Indikation - etwa bevorstehende Operationen oder Chemotherapien - im individuellen Einzelfall verkürzt werden können.

Die beteiligten Wetterauer Ärzte erhoffen sich davon ein rasches Vorangehen bei den Impfungen und eine rasche Immunisierung der Bevölkerung. Man bitte aber auch um Verständnis, dass die Impfstoffe weiterhin nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung stünden. Man sehe die Impfungen in den Praxen als wichtigen Beitrag zur Bekämpfung der Pandemie, auch wenn das die Ärzte und ihre Praxisteams vor »massive organisatorische Belastungen« stelle.

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