Hahn: Wirtschaft umfassender unterstützen

  • VonUdo Dickenberger
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Wetteraukreis (pm). »Die Corona-Pandemie hinterlässt Spuren auf dem Arbeitsmarkt in der Wetterau. Wie aus Daten zur Entwicklung der Kurzarbeit von 2019 bis 2020 von der Bundesagentur für Arbeit hervorgeht, haben die Betriebe in der Wetterau im hessen- und deutschlandweiten Vergleich im ersten Lockdown (März bis Juli 2020) für besonders viele Arbeitnehmer Kurzarbeit angemeldet«, schreibt der FDP-Landtagsabgeordnete Jörg-Uwe Hahn.

»Hatten im April 2019 in der gesamten Wetterau beispielsweise nur fünf Betriebe Kurzarbeit angemeldet, waren es im April 2020 1951 Betriebe. Über 14 000 Arbeitnehmer waren im Wetteraukreis im April 2020 in Kurzarbeit«, so Hahn.

Wetterauer Unternehmen seien von der Corona-Krise überdurchschnittlich stark betroffen. »Aus diesem Grund ist vom Bund, vom Land und vom Kreis eine umfassende Unterstützung der hiesigen Wirtschaft notwendig. Das Ziel muss es sein, das gesellschaftliche Leben trotz steigender Infektionszahlen mit strengen Hygienekonzepten und einer schnelleren Impfstrategie bestmöglich zu normalisieren, denn dies ist zweifelsfrei die beste Wirtschaftsförderung«, schreibt Hahn. Er kritisiert, dass die versprochenen Corona-Hilfen des Bundes und des Landes erst spät oder gar nicht angekommen seien.

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