Hahn fordert Impfungen vor Ort

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Wetteraukreis (pm). Der Wetterauer FDP-Landtagsvizepräsident Jörg-Uwe Hahn fordert die Umsetzung der Idee des »aufsuchenden Impfens«. Das solle besonders Seniorinnen und Senioren helfen, die die derzeitigen Impfzentren in Büdingen und Heuchelheim bei Gießen nicht gut erreichen können. Hahn orientiert sich bei seinem Vorschlag am Bespiel des Landkreises Waldeck-Frankenberg.

»Die Impfung gegen das Coronavirus läuft in der Wetterau schlechter als in anderen Kreisen. Wir müssen alles dafür tun, dass diejenigen, die es wollen, einen Impfschutz erhalten. Denn Impfungen gegen das Coronavirus sind unsere Chance auf eine Rückkehr zur Normalität«, stellt Hahn fest. Er fordert Landrat Jan Weckler (CDU) und Gesundheitsdezernentin Stephanie Becker-Bösch (SPD) deshalb auf, dem Impf-Modell des Landkreises Waldeck-Frankenberg zu folgen. »Dort erhalten die Impfberechtigten ihre Impfung nunmehr neben den Impfzentren auch an variablen Standorten im Rahmen des Modells ›aufsuchendes Impfen«. Das müsse in der Wetterau als Vorbild dienen«, erklärt Hahn.

Im Wetteraukreis müssten die Bürgerinnen und Bürger entweder das Impfzentrum Büdingen oder das Impfzentrum Heuchelheim bei Gießen aufsuchen.

Vielen älteren Mitmenschen in der Wetterau wäre sehr damit geholfen, wenn das Impfen direkt in ihrer Gemeinde oder Stadt durchgeführt würde. Nicht jeder besitzte ein Auto oder möchte im hohen Alter noch selbst fahren. Zwar habe er als Sozialdezernent in Bad Vilbel »schnell einen ehrenamtlichen Shuttle-Service etabliert«, doch würde eine Umstrukturierung den Impfprozess für viele erleichtern.

Sicherlich seien Kommunen, deren ältere Mitbürger es sehr weit zum Impfzentrum nach Büdingen hätten, wie beispielsweise aus Karben, Bad Vilbel, Butzbach oder auch Friedberg, bereit, solche Modelle mit zu etablieren. Laut Hahn seien schnelle mobile Impfungen dann in allen Örtlichkeiten denkbar, in denen auch das DRK Blutspendenaktionen durchführe. »Dort gibt es Hygienekonzepte und ausreichend Platz«, so Hahn.

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