Grüne unterstützen Gewerbepark

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Wetteraukreis (pm). Der »Interkommunale Gewerbepark Oberhessen« war dieser Tage Thema eines digitalen Treffens von Grünen-Politikern aus der Region Oberhessen.

Das Ergebnis: Die Ortsverbände unterstützen das Vorzeigeprojekt zwischen den Niddaer Stadtteilen Borsdorf und Harb unter der Kernanforderung von Nachhaltigkeit und Klimaschutz, das aktuell den kommunalen Parlamenten in Nidda, Gedern, Hungen, Echzell, Kefenrod, Ortenberg, Ranstadt und Schotten vorliegt.

Hervorzuheben seien außerdem der kreisübergreifende interkommunale Charakter bei Entwicklung eines 19 Hektar großen Parks für bis 2000 Arbeitsplätze sowie die ökologische Eignung der geplanten Fläche und die Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Wetterau unter Einbindung der Universitäten Gießen und Darmstadt. Um gezielt jungen Menschen im ländlichen Raum eine Zukunft zu bieten, sollten zudem auch die Berufsschulen in die Entwicklung des Wirtschaftsstandorts einbezogen werden.

Zur Begründung sagte der Niddaer Grünen-Fraktionsvorsitzende Marcus Stadler: »Die ausgewiesenen Flächen stehen schon lange im Flächennutzungsplan und wurden zur NS-Zeit durch den damaligen Feldflughafen bereits stark in Mitleidenschaft gezogen. Die interkommunale Entwicklung des Gewerbegebietes bietet uns die große Chance, uns regional auf einer zentralen Gewerbefläche zu beschränken, von der alle profitieren. So kann an anderer Stelle auf Baugebiete verzichtet werden. Sofern auch die Kompensationsmaßnahmen für den Naturschutz sinnvoll genutzt werden, kann die Ökobilanz für den Gewerbepark positiv ausfallen.

Das größere Ziel müsse kreisweit und mittelfristig aber »Netto-Null« heißen - also Versiegelung nur gegen Entsiegelung oder Schutz bereits ausgewiesener Flächen.

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