Grüne Soße und Apfelstrudel

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"Die Spanier essen oft erst gegen 22 Uhr zu Abend", stellte einer der 13 Teilnehmer am ersten deutsch-spanischen Austausch zwischen der IES Gabriel Alonso de Herrera in Talavera de la Reina (nahe Toledo, Spanien) und der Adolf-Reichwein-Schule mit einiger Verwunderung fest. "Um diese Uhrzeit bin ich in Deutschland normalerweise schon im Bett". "Grundsätzlich findet in Spanien alles, was das soziale Leben betrifft, etwa zwei Stunden später als in Deutschland statt", erklären die Lehrkräfte Susanne Zydra und Marc Schmidt, welche mit acht Schülerinnen und Schülern nach Talavera gereist waren, um die dortige Schule bei ihrem von der EU geförderten "Erasmus +"-Projekt einer Schülerreise-App zu unterstützen. Dort wohnten die Teilnehmer in spanischen Gastfamilien.

"Die Spanier essen oft erst gegen 22 Uhr zu Abend", stellte einer der 13 Teilnehmer am ersten deutsch-spanischen Austausch zwischen der IES Gabriel Alonso de Herrera in Talavera de la Reina (nahe Toledo, Spanien) und der Adolf-Reichwein-Schule mit einiger Verwunderung fest. "Um diese Uhrzeit bin ich in Deutschland normalerweise schon im Bett". "Grundsätzlich findet in Spanien alles, was das soziale Leben betrifft, etwa zwei Stunden später als in Deutschland statt", erklären die Lehrkräfte Susanne Zydra und Marc Schmidt, welche mit acht Schülerinnen und Schülern nach Talavera gereist waren, um die dortige Schule bei ihrem von der EU geförderten "Erasmus +"-Projekt einer Schülerreise-App zu unterstützen. Dort wohnten die Teilnehmer in spanischen Gastfamilien.

Die Jugendlichen hatten die Möglichkeit, in den spanischen Schulalltag hineinschnuppern sowie die historische Region Kastilien-La Mancha kennenzulernen. Dass in Spanien vieles ähnlich, aber einiges doch ganz anders abläuft, war eine der wichtigsten Erkenntnisse, welche die Schülerinnen und Schüler erfahren durften. Sich dabei ob der sprachlichen und kulturellen Hürden zu verständigen, war – ganz im Sinne des europäischen Geistes – das zentrale Anliegen des Austausches. Die Gruppe besuchte hierzu zentrale Orte in der spanischen Hauptstadt Madrid, wie etwa das weltberühmte Prado-Museum oder die Puerta de Sol im Herzen Madrids.

Gemeinsames Kochen

In Talaveras Rathaus wurde die deutsche Delegation obendrein von der Stadträtin für Bildung mit herzlichen Worten willkommen geheißen, nicht ohne den Hinweis an die Lehrkräfte, den Jugendlichen neben dem umfangreichen Besuchs- und Arbeitsprogramm auch genug Freizeit für eigene Entdeckungen und Entspannung zu lassen. Am letzten Tag besuchte die Gruppe das historische Toledo, die Hauptstadt der autonomen Gemeinschaft Castilla-La Mancha, welche mit ihren mittelalterlichen Kirchen, engen Gässchen und besonderem Flair allen im Gedächtnis geblieben ist.

Im April fand nun der Gegenbesuch der Spanier statt. Einer der Organisatoren des Austausches, Gregorio Martin Blanco, reiste mit zwei Kolleginnen und dreizehn Schülerinnen und Schülern nach Friedberg, um das EU-Projekt auch in und mit Deutschland weiterzuführen. Am ersten Tag kochten die Austauschschüler in der schuleigenen Küche regionale Speisen wie Grüne Sauce oder Apfelstrudel. Weitere Besuche führten die Gruppe nach Rüdesheim am Rhein, auf das Landgrafenschloss nach Marburg und in die neue Frankfurter Altstadt. Ein Höhepunkt war die exklusive Führung bei DHL am Frankfurter Flughafen, bei der die Teilnehmer hinter die Kulissen des Großunternehmens blicken durften.

"Es war eine sehr intensive und aufregende Erfahrung, die wir gerne im nächsten Jahr wiederholen möchten. Für die Schülerinnen und Schüler ist es eine einmalige Chance, ihre ersten Spanischkenntnisse zu testen, da sie ja im Gegensatz zum Englischen mit dem Spanischen im Alltag doch nicht so oft in Berührung kommen", ergänzte Spanischlehrer Schmidt.

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