Groko: Konkrete Vorhaben benannt

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Wetteraukreis (pm). »Es war zu erwarten, dass der Koalitionsvertrag von der Opposition kritisiert wird. Aber man sollte bei aller Kritik doch bitte bei der Wahrheit bleiben«, reagieren die Fraktionsvorsitzenden Christine Jäger (SPD) und Sebastian Wysocki (CDU) auf die Vorwürfe der Wetterauer Grünen (siehe Bericht oben). »Bei den Aussagen der Grünen fragt man sich, ob sie den Vertrag wirklich gelesen haben oder ob einfach nur aus Reflex Vorurteile gegen die Koalition rausposaunt wurden.

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Die Koalition zeige im Gegenteil Verantwortung bei Klimaschutz, Naturschutz, Mobilität oder Digitalisierung: »Der Koalitionsvertrag zeigt sehr konkret auf, wie wir den Wetteraukreis in eine nachhaltige Zukunft entwickeln wollen. Unser Ziel ist das CO2-neutrale Leben in der Wetterau«, stellt Wysocki klar.

Radverkehr von hoher Bedeutung

In den Bereichen Schule, Bildung, Soziales, bezahlbarer Wohnraum und Gesundheit gebe die Vereinbarung eine sozial gerechte Perspektive für die Menschen im Landkreis. »Wir stärken etablierte Strukturen und trauen uns trotz knapper Kassen, mutig zu gestalten«, ergänzt Jäger.

Thema Radverkehr: Entgegen der Behauptung der Grünen, stehe sehr wohl etwas zum Alltagsradverkehr im Koalitionsvertrag, so der mobilitätspolitische Sprecher der SPD, Rouven Kötter. Ein Blick in das Kapitel Radverkehr zeige deutlich, dass die Koalition dem Radverkehr gerade im Alltag eine hohe Bedeutung zumesse: »Hier steht ausdrücklich, dass der Alltagsradverkehr ausgebaut und gestärkt werden soll und zwar unter anderem durch Ausbau des Radwegenetzes, Fortschreibung des Radverkehrsplanes, sichere Abstellmöglichkeiten, mehr Ladesäulen und Reparatursäulen, bessere Beschilderung, digitale Angebote, Fahrradkonferenz und vieles mehr.« Die Grünen kritisierten außerdem, dass im Vertrag 50-mal das Wort »unterstützen« stehe. »Ich denke, dass kann man durchaus als verstecktes Lob werten«, meint der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Patrick Appel. »Man hat offensichtlich in unserem Koalitionsvertrag nichts Inhaltliches mehr gefunden, was kritisiert werden könnte, also geht man in die Wortklauberei. Ich glaube, die Menschen in der Wetterau haben überhaupt nichts gegen eine Koalition, die unsere vielen engagierten Akteure im Wetteraukreis mit ihren guten Ideen unterstützt. Wir wollen nicht bevormunden und unterdrücken, sondern unterstützen und Rückenwind geben.«

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