Jutta Himmighofen-Strack schlüpft für das Projekt in die Rolle der Gerda Schmidt. FOTO: PM
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Jutta Himmighofen-Strack schlüpft für das Projekt in die Rolle der Gerda Schmidt. FOTO: PM

Glücksmomente in der Pandemie

  • vonred Redaktion
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Friedberg(pm). Mit einem ganz besonderen Video-Projekt möchte Jutta Himmighofen-Strack in der Rolle der "Gerda Schmidt" zeigen, welche Glücksmomente es auch in Zeiten der Pandemie geben kann. Dafür sucht sie Friedberger, die mitmachen und von ihren Erfahrungen und Erlebnissen berichten. Das fertige Video soll dann auf der städtischen Website präsentiert werden.

Obwohl Gerda Schmidt schon seit Jahren nicht mehr in Friedberg lebt, mischt sie sich immer wieder ins Stadtgeschehen ein. Wortgewandt, mit hessischem Akzent, neigt sie zwar dazu, Dinge zuzuspitzen und die Welt damit ganz schnell zu erklären, doch letztendlich lässt sie sich das selbst nicht durchgehen. Dann sucht sie Antworten. So auch jetzt.

Ganze Bandbreite in Friedberg

Seit Mitte März ist auch das gesellschaftliche Leben in Friedberg im Ausnahmezustand. Auch wenn sich mittlerweile einiges gelockert hat, so herrscht doch noch lange kein "Normalzustand", weiß Gerda. "Doch wollen wir diesen Zustand wieder eins zu eins zurückhaben? Was hat sich unter dem Brennglas Corona-Pandemie gezeigt? Gab es da auch glückliche Momente, Erkenntnisse, Erfahrungen", will Gerda wissen.

Es geht um die Glückseligkeit, diesen einen Moment, in dem man eine tiefe Freude verspürt, weil man auf einmal (wie aus heiterem Himmel) etwas für sich ganz Wertvolles entdeckt. Etwas, das im Alltag so gar nicht mehr sichtbar war. Wo Selbstverständlichkeiten auf einmal etwas sehr Kostbares werden. Wo die Erkenntnis zutrifft, dass manchmal tatsächlich weniger mehr ist.

Das treibt Gerda um. Sie will wissen, ob es dieses Glück auch in Friedberg gibt. "Ich wünsche mir Lehrer, Schüler, Erzieherinnen, Ärzte, Krankenschwestern, Rentner, Künstler, Geschäftsleute, Angestellte… - halt die ganze Bandbreite in Friedberg, die bereit sind, in kurzen filmischen Sequenzen von ihrem Glückserlebnis zu erzählen." Am Ende soll ein Video entstehen, das all diese O-Töne vereinigt und auf der städtischen Homepage zu sehen ist. "Ich bin sicher, hier gibt es mehr Glück, als man denkt", gibt sich Gerda zuversichtlich. Gemeinsam mit Lena Herget-Umsonst, die das Projekt für die Stadt Friedberg betreut, hofft sie auf viele Mitstreiter. Dass sie mit dem Thema richtig liegt, davon ist die selbstbewusste Gerda überzeugt.

Einfach per E-Mail Interesse bekunden

Wer Lust hat, an diesem Projekt mitzuwirken, und über sein kleines Glück in der Pandemie erzählen möchte, der schickt eine E-Mail an lena.herget-umsonst@friedberg-hessen.de oder an info@jhs-pr.de. Aber Vorsicht: Gerda ist auch in Friedberg immer mal wieder unterwegs und keinesfalls schüchtern. Wer Gerda zuvor kennenlernen will, der kann dies online unter www.friedberg-hessen.de tun.

"Gerda sucht das Glück" gehört zu den Veranstaltungen für den Sonderwettbewerb der Innenstadtoffensive "Ab in die Mitte". In diesem Jahr geht es dabei um das Motto "Zusammen handeln - städtisches Handeln in der Pandemie!" Die Stadt Friedberg gehört nicht nur zu den prämierten Kommunen, sondern hat für ihr Konzept auch die höchste Förderung erhalten, die in diesem Jahr ausgeschüttet worden ist.

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