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Auf dem Weg zur Lindheimer Firma »YplaY«: FW-Bundestagskandidat Cenk Gönül (l.) mit Geschäftsführer Peer Kohlstetter (3. v. l.) sowie den Kreistagsabgeordneten (v. l.) Erich Spamer, Laura Macho, Ulrich Majunke sowie Markus Bäckel.

Glasfaser für die Wetterau

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Wetteraukreis (pm). Vertreter der Freien Wähler (FW) haben sich bei der »YplaY« Germany GmbH in Lindheim über den bevorstehenden Breitbandausbau in der Wetterau informiert. Bei einem »After-Work-Talk« präsentierte Peer Kohlstetter, Geschäftsführer von »YplaY«, Informationen zur Unternehmensentstehung und zu den aktuellen Marketingkampagnen. »Der Geschäftsführer legte uns sehr transparent und vertrauensvoll viele Details offen dar«, sagten die FW-Kreistagsabgeordneten.

Ohne Förder- und Steuergelder

Die Delegation habe tiefen Einblick in das Finanzierungsmodell erfahren, das im hohen dreistelligen Millionenbereich durch den Investor Primevest getragen werde. Die Kommunalpolitiker und deren Bundestagskandidat Cenk Gönül begrüßten, dass »YplaY« für den Breitbandausbau in der Wetterau keine Fördergelder in Anspruch nehme. »YplaY« stemme den geplanten Ausbau der Glasfaserinfrastruktur ohne Belastung von Steuergeldern und kostenfrei für die Kommunen.

Kohlstetter und Alexandra Berg, Abteilungsleiterin für die Bereiche Kundenservice und Vertrieb, hätten detailliert über die aktuelle Wachstumsphase des Unternehmens berichtet. »Von derzeit rund 4000 Kunden werden wir uns in den nächsten Jahren auf circa 20 000 vergrößern. Wir wollen aber dabei nicht unsere Service-Orientierung verlieren und weiterhin in der Region für die Region einen Top-Service bieten«, sagte Kohlstetter. Die FW-Gesprächspartner zeigten sich überzeugt: Bei »YplaY« stehe trotz des zukunftsträchtigen Produkts Glasfaser der Mensch im Vordergrund. »Am Wichtigsten ist, dass es unseren Mitarbeitern bei uns gut geht - dann spüren das auch unsere Kunden«, sagte Berg. »Es ist sehr schön, dass wir ein so positiv aufgestelltes Unternehmen mit starkem Wachstum hier in der Region haben«, lobte Kreistagsabgeordneter Markus Bäckel.

Die Teilnehmer der FW hätten sich sehr für die Herausforderungen und Lösungen im Rahmen eines Glasfaserausbaus interessiert: angefangen vom Mitarbeiter-Recruiting über die Projektplanung, Baufinanzierung bis hin zu Wettbewerbseindrücken. Auch Themen wie die weltweit angespannte Zuliefersituation seien gemeinsam erörtert worden. Bei einem Rundgang durch das Altenstädter Unternehmen hätten sich die Besucher von der Angebotsvielfalt des Unternehmens überzeugen können, aber auch den familiären Geist der inhabergeführten Firma gespürt.

Der Internet-Service-Provider »YplaY« Germany GmbH gehört zur Blue-networks-Gruppe, die auf Dienstleistungen in den Bereichen Network, Security und VoIP spezialisiert ist. Aktuell bewirbt und baut die »YplaY« Glasfasernetze in den Kommunen Altenstadt, Limeshain und Niddatal. Weitere Kommunen in der Wetterau seien in Vorbereitung.

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