Vor dem Herbert-Rüfer-Haus in Friedberg werden 50 selbst genähte Masken überreicht.	FOTO-: PM
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Vor dem Herbert-Rüfer-Haus in Friedberg werden 50 selbst genähte Masken überreicht. FOTO-: PM

Ein gewisser Schutz in schweren Zeiten

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Friedberg (pm). Unter dem Motto »Wir halten zusammen!« nähen derzeit viele Mitglieder von Lajna Imaillah Deutschland Behelfsmasken zum Schutz vor dem Coronavirus und spenden sie. Die Frauenorganisation der Ahmadiyya Muslim Jamaat Deutschland will damit Organisationen und Einrichtungen unterstützen. »Wir hoffen, dass wir damit ein klein wenig Ihre wertvolle Arbeit unterstützen können, die Sie nicht nur in diesen Tagen, aber zurzeit unter weiter erschwerten Bedingungen leisten«, schreibt die Bundesvorsitzende des Organisation, Atia Nuur Ahmad-Hübsch in einem Begleitbrief.

Auch in der Friedberger Gemeinde nähen die Frauen Behelfsmasken. 50 davon bekam nun die Behindertenhilfe Wetteraukreis (bhw). Vor dem Herbert-Rüfer-Haus in Friedberg, wo Menschen mit geistiger Behinderung wohnen, überreichten Atifa Ahmad und Saira Ahrad die Masken an Geschäftsführerin Eva Reichert und den stellvertretenden Leiter der Wohneinrichtung, Thomas Lech.

»Wir danken den Frauen der Ahmadiyya-Gemeinde herzlich für ihre Arbeit und die Spende«, erklärte Reichert. Sie verteilte die ersten Masken direkt an die Bewohner des Herbert-Rüfer-Hauses. Der Rest der Masken wird in den anderen Wohneinrichtungen der bhw im Wetteraukreis verteilt, damit die Bewohner geschützt und trotz Corona mit gutem Gewissen in die Öffentlichkeit gehen können.

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