Gewinner von #wirfürschule gekürt

  • vonred Redaktion
    schließen

Friedberg(pm). Dem Aufruf des ersten bundesweiten Schul-Hackathons #wirfürschule sind über 6000 Lehrer, Schüler und Bildungsinteressierte aus den unterschiedlichsten Bereichen gefolgt. Ziel war es, den Herausforderungen eines hybriden Schuljahres, in dem sich Präsenzunterricht in der Schule und Homeschooling abwechseln, besser gewachsen zu sein. Damit habe der Hackathon einen wichtigen Grundstein, eine neue Lernkultur an Schulen zu etablieren und Kinder auf die Welt von morgen vorzubereiten, gelegt.

Beteiligung an fünf Projekten

Im Juni entstanden so insgesamt 216 Projekte, fünf darunter mit der Beteiligung von Lehrern des Burggymnasiums in Friedberg. Diese haben gemeinsam mit Lehrern, Schülern, Eltern, Programmierern und an Bildung interessierten Menschen aus allen Bundesländern Ideen entwickelt, wie der Unterricht in der Krise und danach effektiv gestaltet werden könne. Ganz nach dem Motto: "Diese Krise ist auch eine Chance, uns völlig neu im digitalen Unterricht aufzustellen".

Nun wurden die besten Projekte aus insgesamt neun Themenfeldern gekürt. Bewertet wurde anhand von fünf Kriterien: Gesellschaftliche Relevanz, Innovationsgrad, Fortschritt während des Hackathons, Skalierbarkeit und Umsetzbarkeit.

"Was müssen Kinder heute lernen, um die Welt von morgen aktiv und kreativ gestalten zu können? Wie können wir Freiräume schaffen für projektbasiertes und interdisziplinäres Lernen? Und wie binden wir spannende Lernräume auch außerhalb der Schule ein?" Unter diesen Fragestellungen entwickelten insgesamt sieben Teilnehmer aus ganz Deutschland das Projekt "Matchmaking creativity - kreatinder für Schulen", welches von der Jury zu den 15 Gewinnern des bundesweiten Hackathons gekürt wurde.

Gesellschaftliche Relevanz

Die Begründung der Jury: "Die Plattform ›Matchmaking creativity - kreatinder für Schulen‹ besticht nicht nur durch Simplizität, Umsetzbarkeit und Effizienz, sondern packt auch ein Thema von hoher gesellschaftlicher Relevanz an: lebenslanges und interdisziplinäres Lernen. Über das ›kreative Match‹, das KATCH, erhalten Lehrkräfte mit nur wenigen Klicks fächerübergreifende Projektideen sowie Zugang zu den Inhalten von Kollegen."

Über diesen Erfolg freue sich besonders Ulrike Orton, Kunst-Lehrerin am Burggymnasium, die vor allem ihre eigenen Erfahrungen aus dem Unterricht in das Projekt mit eingearbeitet habe. Nach Motivation, um bei ihrem ersten Hackathon mitzumachen, habe sie nicht lange suchen müssen: "Neben meiner Berufung bin ich auch selbst Mutter von zwei Kindern, daher liegt mir die Förderung von Kreativität besonders am Herzen, sie ist eine der wichtigsten Zukunftskompetenzen. #wirfürschule war eine großartige Gelegenheit, Gleichgesinnte zu finden, Energien zu bündeln und zusammen die Schule für unsere Kinder mitzugestalten, die Schule der Zukunft. Und ich bin sehr gespannt, wie sich unser Projekt weiterentwickelt."

In den kommenden Wochen werden die 15 ausgewählten Projekte von #wirfürschule weiter unterstützt und gefördert, damit sie möglichst schnell in die Umsetzung gehen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare