Getötete Igel: PETA erhöht Belohnung

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Wetteraukreis (hed/pm). Die Tierschutzorganisation PETA hat die Belohnung für Hinweise, die zur Ergreifung eines mutmaßlichen Serien-Tierquälers führen, auf 2500 Euro erhöht. Anlass ist der WZ-Bericht von Mitte März über zwei Igel und zwei Hasen, die von einem Unbekannten getötet und in Taschen und Plastikbehältnissen verpackt an der Kremermühle bei Ober-Mörlen abgelegt wurden.

Die Tiere waren an den Läufen zusammengebunden.

Ob ähnliche Fälle aus dem September 2020 in Ober-Mörlen - innerhalb weniger Tage waren an zwei Orten über ein Dutzend tote Igel aufgefunden worden - mit dem aktuellen Fund in Verbindung stehen, ist laut Polizei noch unklar. PETA hatte eine Belohnung von 2000 Euro ausgerufen, bisher aber keine Hinweise erhalten. Nun sei die Summe von einer Unterstützerin, die der Fall ebenfalls sehr betroffen gemacht habe, um weitere 500 Euro aufgestockt worden.

Hinweise nimmt die Polizei in Butzbach, Tel. 0 60 33/7 04 30 entgegen. Zeugen können sich auch bei PETA unter Tel. 07 11/-8 60 59 10 oder per E-Mail unter whistleblower@peta.de melden - auch anonym. »Der brutale Tierquäler muss endlich gefunden und zur Rechenschaft gezogen werden«, sagt Peter Höffken im Namen von PETA. Man hoffe, dass die Polizei alle Register ziehe, um den Fall aufzuklären.

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