Geschichten werden Skulpturen

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Seit dieser Woche präsentieren die beiden Deutsch-Literaturkurse des beruflichen Gymnasiums (BG) im Atrium der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) die Ausstellung "Literatur und Skulptur". Schülerinnen und Schüler der BG13 entwarfen und gestalteten Skulpturen zu literarischen Werken, die sie vorher im Unterricht erarbeitet hatten. Betreut wurden sie von ihren Lehrern Michael Linn und Niklas Göpel.

Seit dieser Woche präsentieren die beiden Deutsch-Literaturkurse des beruflichen Gymnasiums (BG) im Atrium der Johann-Philipp-Reis-Schule (JPRS) die Ausstellung "Literatur und Skulptur". Schülerinnen und Schüler der BG13 entwarfen und gestalteten Skulpturen zu literarischen Werken, die sie vorher im Unterricht erarbeitet hatten. Betreut wurden sie von ihren Lehrern Michael Linn und Niklas Göpel.

Die Schülerarbeiten entstanden in Anlehnung an literarische Werke von Jay Asher, Georg Büchner, John Green, Aldous Huxley, Franz Kafka, Stephen King, Édourd Levé. H. P. Lovecraft, Nele Neuhaus, Friedrich Nietzsche, Lori Nelson Spielman und Morton Rhue. Die Schüler setzten sich mit den Büchern auseinander und erstellten Projektmappen mit Inhaltsangaben, Figurencharakterisierungen, Analysen und eigenen Buchbesprechungen.

Wozu sonst keine Zeit ist

In einem nächsten Schritt folgte ein Brainstorming zum Thema: "Wie können wir diese Bücher in Skulpturen umsetzen?" Dann gingen die Schüler zur praktischen Umsetzung, bei der die Schülerinnen und Schüler viel handwerkliches und kreatives Geschick zeigten. Hier kam ihnen zugute, dass sie im Beruflichen Gymnasium u.a. berufsorientierte Schwerpunkte wie Bautechnik, Mechatronik etc. absolvieren. Die Schüler nutzten alle Möglichkeiten der Berufsschule wie die schuleigene Metallwerkstatt, Schreinerei und den Bereich Gestaltung.

Die von den Schülergruppen gestalteten Skulpturen bestechen durch die Art der kreativen Umsetzung des Themas sowie durch visuelle und plastische Gestaltungselemente, die das Engagement und die Begeisterung der Projektgruppen für "ihre" Bücher unter Beweis stellen. Bei der Fertigung der Exponate setzten die Schüler Materialien wie Holz, Papier, Karton, Pappmachee, Metalle wie Eisen und Stahl, Bauschaum u.v.m. ein.

Das Fazit von Schülerin Kim Rolshausen: "Die Möglichkeit sich mit Skulpturen und anderen Medien mit einem Werk auseinanderzusetzen, ist etwas Besonderes, weil man zu solch einer Ausarbeitung im normalen Schulalltag keine Zeit hat.

Außerdem sei die Zusammenarbeit zwischen Schülern und den schuleigenen Werkstätten hervorzuheben. Die gestalterische Ausarbeitung seien beeindruckend anzuschauen und zeigt, welche vielfältigen Möglichkeiten die Schüler als Interpretation ihrer Werke gewählt haben." Besucher der Ausstellung sind willkommen und können sich vor Ort ein Bild von dem Einfallsreichtum, der Kreativität und den handwerklichen Fertigkeiten der Schülerinnen und Schüler machen.

Die beiden Literaturkurse der BG13 freuen sich über Besuch im Atrium der Schule. Fotos der Gruppen und der Skulpturen sind auch auf der Homepage der JPRS unter www.jprs.de zu finden.

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