Aus dem Parlament

Geschenke, Versprecher und ganz viel Gelächter

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Drei Marzipan-Adolfstürme, ein schräger Vergleich und eine eigenartige geografische Einschätzung standen nicht im Mittelpunkt der Stadtverordnetenversammlung, sorgten am Donnerstagabend im Plenarsaal des Kreishauses aber für unterhaltsame Momente. Die Süßigkeiten mit Lokalkolorit gingen an SPD-Politiker. Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender (CDU) beschenkte damit die neue Erste Stadträtin Marion Götz in ihrer ersten Sitzung "auf der anderen Seite des Parlaments", den neuen SPD-Fraktionsvorsitzenden Dr. Klaus-Dieter Rack und den neuen stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher Erich Wagner.

Drei Marzipan-Adolfstürme, ein schräger Vergleich und eine eigenartige geografische Einschätzung standen nicht im Mittelpunkt der Stadtverordnetenversammlung, sorgten am Donnerstagabend im Plenarsaal des Kreishauses aber für unterhaltsame Momente. Die Süßigkeiten mit Lokalkolorit gingen an SPD-Politiker. Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender (CDU) beschenkte damit die neue Erste Stadträtin Marion Götz in ihrer ersten Sitzung "auf der anderen Seite des Parlaments", den neuen SPD-Fraktionsvorsitzenden Dr. Klaus-Dieter Rack und den neuen stellvertretenden Stadtverordnetenvorsteher Erich Wagner.

Neu im Parlament sind auch Ingrid Rose (SPD) und "Wiederholungstäterin" (Hollender) Julia Cellarius von den Grünen. Angesichts der langen Sommerpause war die Geburtstagsliste mindestens ebenso lang. Für sie gab es kein Marzipan, aber Glückwünsche.

Schmunzeln war angesagt, als Hollender im späteren Verlauf der Sitzung die Bemerkung machte, seit Götz im Rathaus tätig sei, habe sich "die Schlagzahl auf der Galeere deutlich erhöht". Schlagartig wurde Hollender sein Fauxpas bewusst: "Aber ich will die Stadtverwaltung nicht mit einer Galeere vergleichen, mit der Peitsche im Hintergrund." Ein aussagekräftiges Bild, das die Sache nicht besser machte: "Ich bin selbst ein alter Rudersträfling", versuchte Hollender aus der Misere herauszurudern, als sich das Plenum längst vor Lachen bog.

Vielleicht hatte der Stadtverordnetenvorsteher noch den Grünen-Antrag zum Ausbau der Kläranlage im Kopf. Dort nämlich heißt es: "Die Usa mündet in die Nidda", was erstens erstaunlich und zweitens Unfug ist. Gut, das Wasser der Usa fließt über die Wetter in die Nidda. So gesehen mündet der Seebach in den Nordatlantik.

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