Die Bilder der Vorschulkinder der Kita St. Jakobus sind ein besonderes Gemeinschaftswerk zum Abschied.	FOTO: PM
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Die Bilder der Vorschulkinder der Kita St. Jakobus sind ein besonderes Gemeinschaftswerk zum Abschied. FOTO: PM

Geschenke und Segen

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Friedberg-Ockstadt (pm). Was wäre ein Übergang der Vorschulkinder in die Schule ohne Abschied aus der Kindertagesstätte St. Jakobus in Ockstadt? Daher sind dieser Tage noch einmal alle Vorschulkinder mit ihren Eltern und Geschwistern zusammen in die Kita zu einer kleinen Abschlussfeier gekommen. Die Erzieherinnen hatten auf der großen Wiese hinter der Kita mit passendem Abstand die Plätze markiert, wo sich die Familien auf die mitgebrachten Decken setzen konnten.

In ihrer Begrüßungsrede an die Kinder und Eltern reflektierte Leiterin Mechthild Kipp noch einmal kurz die Kindergartenzeit, in der die Kinder viel gespielt, getobt, gesungen, experimentiert, Ausflüge unternommen und viele Freunde gefunden haben. Sie hätten auch immer ein offenes Ohr bei den Erzieherinnen gehabt und Trost und Zuwendung gefunden, wenn sie es benötigten. Auch bei den Eltern bedankte sich Kipp für die gute Erziehungspartnerschaft und helfenden Hände. Ein besonderer Dank, mit einem Blumengruß und etwas Süßem, ging an die Elternvertreter, die sich in den vergangenen Jahren bei den Weihnachtsmärkten, Sommerfesten und Flohmärkten sehr engagiert hätten.

Die Eltern überreichten den Erzieherinnen mit dankenden Worten für die gute Betreuung ihrer Kinder als Abschiedsgeschenk eine Wasserbahn für die Kita. Sie hatten auch einen Futterspender für die Eichhörnchen mitgebracht, die ein Nest im Sinnesgarten gebaut haben.

Bei der anschließenden Unterhaltung zwischen der Puppe Jakob und den Vorschulkindern, fanden die Kinder heraus, was so alles in einen Schulranzen gehört. Einige Vorschulkinder hatten ihre Vierzeiler mitgebracht, die von der Kindergartenzeit und dem Abschied in die Schule erzählten, und trugen diese vor. Anschließend richtete Pfarrer Bernd Weckwerth ein paar Worte an die Eltern und sprach dann allen Kindern einen Segen für die kommende Schulzeit aus.

Gemeinschaftswerk zum Abschied

Da im April aufgrund der Corona-Pandemie noch keiner wusste, ob die Kinder noch einmal alle zusammen vor den Ferien in die Kita kommen können, hatten sich die Erzieherinnen für sie ein Gemeinschaftswerk ausgedacht, an dem alle Vorschulkinder arbeiten konnten. Jeder durfte im Austausch untereinander auf 15 Keilrahmen je zwei Felder in verschiedenen Formen ausmalen. Die einen malten sie nacheinander in der Notbetreuung aus, die anderen bekamen sie nach Hause gebracht. So entstand ein Haus, so bunt wie die Kindergartenzeit der Kinder.

Mit einem besonderen Abschiedsgruß zu Corona-Zeiten, beide Hände auf das Herz und zum Abschied mit beiden Armen winkend, gingen alle, einige mit Wehmut, nach Hause.

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