Gemeinsame Landesgartenschau wird geprüft

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Wetteraukreis(prw). Die Kommunen Büdingen, Echzell, Gedern, Glauburg, Hirzenhain, Kefenrod, Nidda, Ortenberg, Limeshain und Ranstadt sowie die Vogelsbergstadt Schotten streben gemeinsam die erste regionale Landesgartenschau in Hessen an.

Eine gute Idee, wie Landrat Jan Weckler findet, denn: "Oberhessen ist außerordentlich attraktiv. Ich kann mir gut vorstellen, dass die Landesgartenschau ein großer Erfolg würde."

Eine wichtige Voraussetzung für die erste interkommunale Landesgartenschau sei die Erstellung einer Machbarkeitsstudie. Kreisbeigeordneter Matthias Walther hat in Vertretung für Landrat Weckler jetzt einen Zuwendungsbescheid über gut 56 000 Euro an Vertreterinnen und Vertreter des Vereins Oberhessen übergeben. Das Geld stamme zum überwiegenden Teil aus Mitteln der Europäischen Union. Die Machbarkeitsstudie soll die Chancen, den nachhaltigen Nutzen und die Potenziale sowie die Kosten für die interkommunale Landesgartenschau darstellen. Zudem werde sie einen regionalen, landschaftlichen und ökologischen Entwicklungsplan für die nächsten Jahre skizzieren. Auf der Basis der Studie würde schließlich die endgültige Entscheidung gefällt, ob sich der Verein Oberhessen für die Landesgartenschau 2027 bewerben werde.

Ein großer Teil der Machbarkeitsstudie wird aus Mitteln des "LEADER"-Programms der Europäischen Union finanziert. Es ist ein Entwicklungsprogramm zur Stärkung und Weiterentwicklung ländlich geprägter Regionen.

17 Wetterauer Kommunen sind als "LEADER"-Region Wetterau/Oberhessen anerkannt worden. Es sind Altenstadt, Büdingen, Butzbach, Echzell, Florstadt, Gedern, Glauburg, Hirzenhain, Kefenrod, Limeshain, Münzenberg, Nidda, Ortenberg, Ranstadt, Reichelsheim, Rockenberg und Wölfersheim.

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