Christine Neumann, Mitarbeiterin der Notfallambulanz im Kreiskrankenhaus Schotten, 

demonstriert bei der Schulung den PoC-Test-Abstrich. 	FOTO: PM
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Christine Neumann, Mitarbeiterin der Notfallambulanz im Kreiskrankenhaus Schotten, demonstriert bei der Schulung den PoC-Test-Abstrich. FOTO: PM

So gelingt der Nasenabstrich

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Wetteraukreis (pm). Wie kann man Menschen in den Werkstätten oder Wohneinrichtungen am besten vor Corona schützen? Mit dieser Frage befasst sich die Behindertenhilfe Wetteraukreis (BHW) seit vergangenem Frühjahr. Jetzt wurde die Corona-Teststrategie ausgeweitet - und das Personal entsprechend geschult.

Die Hygienebeauftragte der BHW, Susanne Reichert, koordiniert die zahlreichen Tests: Beispielsweise werden die Bewohner bei der Rückkehr ins Wohnheim nach einem Wochenende bei der Familie und zusätzlich einmal in der Woche mit einem PoC-Antigen-Schnelltest getestet. Durch häufige Tests wolle man schnellstmöglich Infektionen aufdecken, um eine Ausbreitung innerhalb der Einrichtung zu vermeiden, sagt Geschäftsführerin Eva Reichert. Während zunächst nur medizinisches Personal die Abstriche machten durfte, wurde der Kreis der berechtigten Personen nun erweitert.

Fachkräfte der BHW wurden kürzlich von Dr. Christof Müller, Chefarzt der Chirurgie im Kreiskrankenhaus Schotten, und seinem Team geschult. »Der Eigenschutz ist besonders wichtig«, sagte Hygienefachkraft Ira Brinkmann, die demonstrierte, wie man die Schutzausrüstung aus Mundschutz, Schutzbrille, Schutzkittel, Haube und Handschuhen richtig anlegt. Christine Neumann, Mitarbeiterin in der Notfallambulanz, zeigte anschließend, wie der Nasenabstrich gemacht und der PoC-Test durchgeführt wird.

»Für mich ist die Unterstützung einer Einrichtung wie der BHW selbstverständlich«, teilte Dr. Müller mit. Dank seiner Unterstützung und der weiterer Hausärzte im Wetteraukreis dürfen bei der BHW inzwischen 32 Fachkräfte PoC-Antigen-Schnelltests durchführen. An allen Standorten der Behindertenhilfe im gesamten Wetteraukreis sind mehrere Testende im Einsatz.

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