Geld für die Altstadt

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Mit 126 228 Euro wird die östliche Friedberger Altstadt gefördert und mit 140 000 Euro die Soziale Stadt im Degerfeld in Butzbach. Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch hat einen Förderbescheid des Landes an den Friedberger Bürgermeister Dirk Antkowiak überreicht. Das Hessische Sozialministerium fördert das sozialintegrative Friedberger Projekt in den Jahren 2018 und 2019.

Mit 126 228 Euro wird die östliche Friedberger Altstadt gefördert und mit 140 000 Euro die Soziale Stadt im Degerfeld in Butzbach. Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch hat einen Förderbescheid des Landes an den Friedberger Bürgermeister Dirk Antkowiak überreicht. Das Hessische Sozialministerium fördert das sozialintegrative Friedberger Projekt in den Jahren 2018 und 2019.

"Ich freue mich sehr darüber, dass die soziale Arbeit im Fünf-Finger-Treff in den Jahren 2018 und 2019 fortgesetzt werden kann. Kommunikation und Austausch sind wichtige Mittel, um Familie zu stärken, Vorbehalte abzubauen und den Sozialraum zu stärken. Die soziale Arbeit im Quartier bedeutet deswegen auch, den Menschen Räume und Gelegenheiten zu eröffnen, um miteinander zu leben, voneinander zu lernen und sich gemeinsam für das Wohngebiet und die dort lebenden Menschen einzusetzen", erläuterte Becker-Bösch bei der Übergabe des Bescheides. Die Friedberger Altstadt "gilt als sozialer Brennpunkt, viele Menschen dort sind von Armut betroffen oder bedroht. Nachbarschaftliche Kontakte, die in solch einer Situation unterstützend sein können, sollen gestärkt und befördert werden", heißt es in einer Pressemitteilung aus der Kreisverwaltung.

Die Angebote im Stadtquartier bekannt zu machen, die Bewohner an sie heranzuführen und die Akteure miteinander zu vernetzen – das seien Kernaufgaben der Koordinierungsstelle Fünf-Finger-Treff – dem stimmte Bürgermeister Antkowiak zu.

Im Degerfeld in Butzbach steht auch an erster Stelle, die Beziehungen der Menschen im Stadtteil untereinander zu fördern und zu beleben, die Menschen miteinander in Kontakt und ins Gespräch zu bringen. "Dies ist eine anspruchsvolle und nachhaltige Aufgabenstellung, denn das Degerfeld hat zu seinen alteingesessenen Bewohnern durch das neue Wohngebiet im Süden des Stadtteils viele neue Bewohner hinzubekommen", heißt es weiter im Schreiben des Landkreises. Hierbei helfe das neue Quartierszentrum, das als "soziale Mitte" den neuen Treffpunkt für das Wohngebiet Degerfeld darstelle. Die Förderung in Höhe von 140 000 Euro ist, genauso wie in Friedberg, auf die beiden Jahre 2018 und 2019 verteilt.

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