Der Aufdruck zeigt, was die Warnwesten bewirken sol-len. FOTO: PV
+
Der Aufdruck zeigt, was die Warnwesten bewirken sol-len. FOTO: PV

Gelbe Warnwesten zum Schulstart

  • vonred Redaktion
    schließen

Wetteraukreis(pm). Sicherer Schulweg; Der soll nach Wunsch des ACE Auto Club Europa schon vor dem Schulstart eingeübt werden.

Der Kreisvorstand Main-Kinzig und Wetterau vom ACE Auto Club Europa nutzte den Schulstart und die Einschulung der Erstklässler jetzt, um auf die möglichen Gefahren des Schulweges hinzuweisen. Kreisvorsitzende Hermann Stiegler und Pressesprecher Anton Hofmann überreichten den Erstklässlern der Adolf-Reichwein-Schule in Rodenbach bei Hanau Kinderschutzwesten zur besseren Erkennung im Straßenverkehr.

Zum Schulstart appelliert der ACE, Deutschlands zweitgrößter Autoclub, an alle Eltern, den Schulweg mit ihren Kindern rechtzeitig und gut einzuüben. Zur Vermeidung von Gefahren und für mehr Sicherheit im Straßenverkehr sollte gemeinsam mit den Kindern ein sicherer, kindgerechter Weg festgelegt und mehrmals abgelaufen werden. Dabei sei der kürzeste Weg nicht zwangsläufig der beste: Schwierige, stark befahrene Straßen und Kreuzungen sowie unübersichtliche Abschnitte sollten umgangen werden. Trotz der momentan warmen Temperaturen nicht vergessen: Für die Winterzeit sei auf eine gute Beleuchtung zu achten.

Nicht vom Rücksitz aus

Nach Möglichkeit vermieden werden sollte das sogenannte Elterntaxi, also die tägliche Fahrt zur Schule durch die Eltern mit dem Fahrzeug. Denn das Gefühl, das Auto sei sicherer, sei trügerisch. Vor den Schultoren seien Elterntaxis sogar eine Gefahr, da Kinder zwischen den parkenden Autos nur sehr schlecht gesehen werden. Hermann Stiegler, Kreisvorsitzender des ACE, erläutert: "Eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr erlernt sich nicht durch Beobachtung vom Autorücksitz aus. Wichtig ist es, praktische Erfahrungen im Straßenverkehr zu sammeln. Das geht am besten durch Übung und die aktive Teilnahme am Verkehrsgeschehen." Führt kein Weg an der Autofahrt vorbei, rät der ACE den Eltern, sogenannte Kiss & Ride"-Halteplätze zu nutzen oder sich gemeinsam mit den Schulen für die Einrichtung sicherer, etwas von der Schule entfernter Hol- und Bringzonen einzusetzen. Das ermöglicht den Kindern, sicher auszusteigen und die Reststrecke eigenständig zu gehen.

Werden für den Weg in die Schule öffentliche Verkehrsmittel genutzt, sollten jüngere Kinder auf diesem Weg begleitet werden. Der ACE empfiehlt, auch einen alternativen Weg einzuüben.

Auch sollten die Abfahrtszeiten der Verkehrsmittel mit dem Schulkind besprochen werden. Das verringere die Gefahr, dass Kinder aus Angst, den Bus zu verpassen, unüberlegt die Straße überqueren.

Weitere Informationen zu Verkehrserziehung für Schul- und Kleinkinder unter www.ace.de

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare