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Schnelltests sind in Schulen nun allgegenwärtig.

GefährlicherSchnelltest? Land gibt Entwarnung

  • David Heßler
    vonDavid Heßler
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Wetteraukreis (dpa/hed). Eine giftige Substanz in einem Corona-Schnelltest hat nach einem Medienbericht zu Besorgnis bei Eltern in Hamburg geführt. Bei der WZ meldeten sich verunsicherte Eltern, da die Tests des koreanischen Herstellers SD Biosensor auch im Wetteraukreis eingesetzt werden. Von den Behörden gab es aber Entwarnung.

Nach einem Bericht der “Welt„ hatte die Hamburger Gesundheitsbehörde bestätigte, dass die Reagenzflüssigkeit eine giftige Substanz enthalte. “Das ist aber nicht etwas, mit dem man physisch in Berührung kommt„, sagte Behördensprecher Martin Helfrich. Lediglich der Tupfer werde nach dem Entnehmen der Probe aus der Nase in die Flüssigkeit getaucht. Von dieser würden dann nur wenige Tropfen in die Testkassette gegeben.

Der Test sei - wie alle vom Land Hessen beschafften und verteilten Testkits - vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte zugelassen, betonte auch ein Sprecher des Hessischen Kultusministeriums auf WZ-Anfrage. Neben der Freigabe durch das Bundesamt hätten die an Schulen eingesetzten Tests eine vom Paul-Ehrlich-Institut zusätzlich durchgeführte Evaluierung bestanden. “Sie gelten damit als medizinisch unbedenklich.„ Der Schnelltest werde daher weiterhin in Hamburg und auch in Hessen verwendet.

Der SARS-CoV-2 Rapid Antigen Test wird von Roche Diagnostics vertrieben. Ein Sprecher des Unternehmens sagte, auf dem Beipackzettel werde allgemein auf Gefahrstoffe hingewiesen. Die Substanz Triton X-100 solle man nicht trinken und sich auch nicht in die Augen kippen. Wenn es doch passiere, sei es ratsam, gründlich mit Wasser zu spülen. Unter 18-Jährige sollten die Tests unter Aufsicht Erwachsener machen.

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