Die Landesbühne Rheinland-Pfalz inszeniert zum Auftakt "Der Trafikant", ein Schauspiel nach dem Roman von Robert Seetaler.	FOTOS: LANDESBÜHNE /ALVISE PREDIERI
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Die Landesbühne Rheinland-Pfalz inszeniert zum Auftakt »Der Trafikant«, ein Schauspiel nach dem Roman von Robert Seetaler. FOTOS: LANDESBÜHNE /ALVISE PREDIERI

Gastspiele starten wieder

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Friedberg (pm). Die Volksbühne Friedberg nimmt nach der coronabedingten Zwangspause den Spielbetrieb wieder auf. Los geht es am Mittwoch, 30. September, um 20 Uhr in der Stadthalle mit der Inszenierung »Der Trafikant«. Es ist ein Schauspiel nach dem Roman von Robert Seetaler. Es spielt die Landesbühne Rheinland-Pfalz.

Um die Hygiene- und Abstandsregeln zum Schutze der Gesundheit einhalten zu können, bleibe das Platzkontingent stark beschränkt, teilte die Volksbühne mit. So können in erster Linie Abonnenten an den Veranstaltungen teilnehmen. Diese seien auch alle per Post um verbindliche Anmeldung gebeten worden und haben ebenfalls per E-Mail oder Post die Zusage erhalten. Die feste Platzzuteilung erfolgt am Abend. »Leider können nicht alle Wünsche berücksichtigt werden, aber wir finden es wichtig, das kulturelle Leben überhaupt wieder zu beginnen, anstatt den perfekten Moment abzuwarten.«, sagte Vorstandsvorsitzender Bernd Baier.

Max Schautzer nicht dabei

Bereits im Vorfeld verkaufte Eintrittskarten behalten ihre Gültigkeit, aber Umplatzierungen und die Registrierung der Besucher bleiben unumgänglich. Ticketinhaber werden gebeten, sich möglichst vor der jeweiligen Veranstaltung mit der Geschäftsstelle der Volksbühne Friedberg (Telefon 0 60 31/9 32 86) oder dem Ticket Shop Friedberg (Telefon 0 60 31/1 52 22) in Verbindung zu setzen. Die genannten Regelungen gelten zunächst für folgende Veranstaltungen: »Der Trafikant«. Für das Gastspiel »Lehman Brothers« am Montag, 12. Oktober. Für »Nein zum Geld« am Montag, 16. November, und wahrscheinlich auch für die Schneekönigin am 16. Dezember.

»Durch die pandemiebedingten Umstände hat es auch Umbesetzungen in der Produktion ›Der Trafikant‹ gegeben, in der ursprünglich Max Schautzer den Sigmund Freud hätte geben sollen«, teilte Kulturmanager Marc Rohde mit Bedauern mit. »Dennoch sind wir sehr froh, überhaupt wieder professionelles Theater in der Kreisstadt anbieten zu können.«

Und darum geht es im Stück »Der Trafikant«: Österreich 1937: Der 17-jahrige Franz will als Lehrling in einer kleinen Tabak-Trafik sein Glück machen. Als er sich Hals über Kopf in die Varietétänzerin Anezka verliebt, sucht er Rat bei dem weltbekannten Psychoanalytiker Siegmund Freud. Doch dem Professor ist das weibliche Geschlecht ein mindestens ebenso großes Rätsel wie Franz. Franz ist dennoch fest entschlossen, um seine Liebe zu kämpfen, wird aber in den Strudel der politischen Ereignisse gezogen, als Hitlers Truppen das Kommando übernehmen.

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