Gastgewerbe: Gewerkschaft fordert Soforthilfe

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Wetteraukreis(pm). Corona-Schutzschirm für Beschäftigte im Hotel- und Gaststättengewerbe im Wetteraukreis gefordert: Der Lockdown für die Branche trifft nicht nur die rund 480 Unternehmen mit voller Wucht, sondern bringt auch die 3600 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in existenzielle Nöte, warnt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG).

"Köchinnen, Kellner und Hotelangestellte haben seit dem Frühjahr mit massiven finanziellen Einbußen durch die Kurzarbeit zu kämpfen. Wegen der meist niedrigen Löhne im Gastgewerbe und des fehlenden Trinkgeldes sind nun auch die letzten Reserven aufgebraucht. Das Geld reicht kaum mehr für die Miete - von Weihnachtsgeschenken ganz zu schweigen", sagt Andreas Kampmann, Geschäftsführer der NGG-Region Nord-Mittelhessen.

Die NGG fordert deshalb die Bundesregierung auf, den Beschäftigten im Gastgewerbe eine Corona-Sofort-Nothilfe in Höhe von 1000 Euro zu zahlen. "Die Politik greift den Firmen mit enormen Summen unter die Arme, um eine Pleitewelle zu verhindern. Jetzt darf sie die Beschäftigten nicht im Regen stehen lassen", so Kampmann. Nach Einschätzung der NGG würden sich die Kosten für eine Beschäftigten-Nothilfe im Dezember auf rund 600 Millionen Euro belaufen.

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