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Noch ist alles sauber und trocken, aber bald wird dieses Fahrzeug Schnee schieben müssen. Wie die Vorbereitungen dazu laufen, haben sich Kreisbeigeordneter Walther und Kreismitarbeiter angesehen.

"Für Schnee und Eis gewappnet"

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Wetteraukreis(prw). Noch liegt kein Schnee, rutschig kann es stellenweise aber schon sein. Bald könnten Streufahrzeuge zum Einsatz kommen. Was bis dahin alles bei der Straßenmeisterei zu tun ist, das hat sich Kreisbeigeordneter Matthias Walther zusammen mit Mitarbeitern der Kreisverwaltung bei einem Besuch in Nidda angeschaut. Er wollte sich persönlich von den Vorbereitungen auf die kalte Jahreszeit überzeugen.

Der regionale Bevollmächtigte Ulrich Hansel von Hessen Mobil begrüßte die Abordnung des Kreises. Der Leiter der Straßenmeisterei, Dirk Hofmann, berichtete von den zahlreichen Aufgaben der Straßenmeisterei und den wichtigen Einsatz im Winterdienst.

Während des Rundgangs auf dem Gelände konnten die Besucher auch die mit fast 2 000 Tonnen Streusalz gefüllte Salzhalle besichtigen. Sollte ein harter Winter kommen, kann zusätzlich zu dem Bestand bei Bedarf Salz nachgeordert werden. Zum Einsatz durch die Fahrzeuge und Gerätschaften der Meisterei kommt hoch wirksames Feuchtsalz, bestehend aus dem klassischen Streusalz und einer Solelösung. Dank modernster Technik in den Einsatzfahrzeugen ist es möglich, je nach Witterungs- und Straßenzustand die Dosierung des Streugutes anzupassen. Walther zeigte sich beeindruckt vom Einsatz und der professionellen Organisation des Winterdienstes. Er sehe der bevorstehenden Winterzeit daher positiv entgegen. "Gemeinsam mit Hessen Mobil sind wir für Schnee und Eis im Straßenverkehr bestens gewappnet."

Schicht beginnt um 2 Uhr

Im gesamten Kreisgebiet werden rund 800 Kilometer Straßennetz durch die Beschäftigten der Straßenmeistereien betreut. Wenn Schnee und Eis kommen, sind allein im Bezirk der Straßenmeisterei Nidda 353 Kilometer Bundes-, Landes- und Kreisstraßen zu bearbeiten. Zwischen 6 und 22 Uhr sollen die Straßen für den Verkehr offen gehalten werden. Deshalb arbeitet der Winterdienst im Schichtbetrieb. Neben den Räum- und Streufahrten auf den Straßen muss gleichzeitig immer das Wetter-Radar im Auge behalten werden. Nicht selten beginnt die erste Schicht bereits um 2 Uhr in der Nacht, damit bis zum einsetzenden Berufsverkehr eine möglichst sichere Befahrbarkeit der Straßen hergestellt werden kann.

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