laf_Aufprallsimulator_14_4c
+
Die Schüler des Burggymnasiums können im Aufprallsimulator spüren, wie sich ein Unfall anfühlt.

Für mehr Aufmerksamkeit auf der Straße

  • VonRedaktion
    schließen

Friedberg (pm). Vergangene Woche hat am Burggymnasium ein Aktionstag zur Verkehrssicherheit stattgefunden: Das Angebot richtet sich an jugendliche Schülerinnen und Schüler, die als angehende oder bereits am Verkehr teilhabende Fahrzeugführer den damit verbundenen Gefahren ausgesetzt sind. Ziel der Aktion ist es, Aufmerksamkeit im Straßenverkehr zu schaffen und Unfallzahlen zu senken.

Was früher die »Aktion Junge Fahrer« war, heißt heute »Jung+Sicher+Startklar«. Neben dem Namen hat sich auch das Programm geändert: Der Schwerpunkt liegt jetzt auf dem Thema »Alkohol und Drogen«. An der Pflichtstation konnten die Schüler anhand eines Fallbeispiels interaktiv die sozialen und rechtlichen Folgen von Alkohol- und Drogenkonsum im Straßenverkehr untersuchen. Aber auch etablierte Elemente konnten sie erproben: Im Aufprallsimulator konnten die Schüler erleben, wie es sich anfühlt, wenn man von Schrittgeschwindigkeit schlagartig auf 0 km/h abgebremst wird.

Neben diesen physisch spürbaren Erlebnissen gab es auch Informationen zu Fahrphysik und Unfallursachen. So lernten die Schüler bei der Station »Ablenkung« zum Beispiel, wie schwankend die Konzentration beim Fahren sein kann. Den Umgang mit den psychosoziale Folgen bei Verkehrsunfällen diskutierte der Notfallseelsorger Mathias Fritsch mit den Kursen.

Die Schulleitung des Burggymnasiums dankte dem Team der Landesverkehrswacht Hessen unter Leitung von Heinz Euler und den Referenten der einzelnen Stationen, die mit Engagement, Humor und Leidenschaft diesen Tag gestaltet haben.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare