»Für Koalition prinzipiell bereit«

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Wetteraukreis (pm). Die neue kreisübergreifende Grünen-Fraktion im Zweckverband Oberhessische Versorgungsbetriebe (ZOV) kehrt mit acht Personen in doppelter Stärke in den Verband zurück.

Die Vertreter aus den Landkreisen Gießen, Wetterau und Vogelsberg einigten sich auf das bewährte Team aus Dr. Udo Ornik (Mücke) und Katja Dombrowski (Friedberg) für den Fraktionsvorsitz in diesem überregionalen Gremium, das die Weichen für die Weiterentwicklung der OVAG und der Verkehrsbetriebe Oberhessen (VGO) stellt. Dr. Christiane Schmahl (Laubach) werde als einzige Frau die Interessen der Grünen im ZOV-Vorstand vertreten, heißt es in einer Pressemitteilung der Partei.

Vor der konstituierenden Verbandsversammlung habe es auch Sondierungsgespräche mit der CDU gegeben. »Alle Fraktionsmitglieder waren sich darüber einig, dass sie eine Zusammenarbeit in einer Koalition prinzipiell für denkbar hielten, ein Gelingen aber an noch beiderseits zu klärende inhaltliche Festlegungen zu knüpfen wäre.«

Für die Grünen waren dies die Themen Klimaschutz, Ausbau regenerativer Energien, Steigerung der Innovation, Investitionen auch in neue Marktfelder, Lösung des Fernwasserkonflikts und ein bewussterer Umgang mit der Ressource Wasser. Darüber hinaus sind der Fraktion der Grünen ein den Anforderungen des ländlichen Raums angemessener Ausbau des ÖPNV, aber auch die Rücksichtnahme auf die Situation der Kreise, der Wirtschaftlichkeit der Vorhaben und der Erhalt des Konzerns in kommunaler Hand von besonderer Bedeutung.

Eine weitere wichtige Grundlage für eine mögliche Zusammenarbeit sei auch ein fairerer Umgang mit anderen Parteien sowie eine angemessene Transparenz zu den Beschlüssen auf Basis von ausreichenden Informationen, außerdem geschlechterparitätische Besetzungen nach politischen Stärkeverhältnissen bei den Aufsichtsräten.

»Die CDU entschied sich nun für eine althergebrachte Koalition mit der SPD. Nun ist zu erwarten, dass es keinen wirklichen Politikwechsel geben wird. Die Grünen gehen jedoch zuversichtlich mit ihren Vorstellungen in die nächste Legislaturperiode des Verbandes und hoffen auf eine konstruktive und faire Zusammenarbeit mit der CDU-SPD-Koalition«, heißt es abschließend.

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