Landrat Jan Weckler (l.) und Joachim Albert, Kurator des Kunst- und Kulturprojekts "Kunst in Kirchen", haben schon viele Ideen für das kommende Jahr. 	FOTO: PRW
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Landrat Jan Weckler (l.) und Joachim Albert, Kurator des Kunst- und Kulturprojekts »Kunst in Kirchen«, haben schon viele Ideen für das kommende Jahr. FOTO: PRW

Fünf Gemeinden machen mit

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Wetteraukreis (prw). »Auch 2021 wird das Wetterauer Kunst- und Kulturprojekt ›Kunst in Kirchen‹ für eine Bereicherung der kulturellen Landschaft in unserem Landkreis sorgen«, kündigte Landrat Jan Weckler an. Nach sechs erfolgreichen Ausstellungsprojekten seit 2008 findet »Kunst in Kirchen« im kommenden Jahr vom 4. September bis zum 10. Oktober 2021 unter der Überschrift »Hinschauen« statt.

Der Titel »Hinschauen« wurde in Anlehnung an den 3. ökumenischen Kirchentag gewählt, der für Mai 2021 in Frankfurt unter den Leitworten »schaut hin« - einem Zitat aus dem Markus-Evangelium Kapitel 6, Vers 38 - geplant ist.

In Abweichung zu den Vorjahren beschränkt sich die Anzahl der teilnehmenden evangelischen und katholischen Kirchen auf insgesamt fünf. Sie befinden sich in Staden, Glauberg, Düdelsheim und Altenstadt und liegen auf und entlang des Teils der Bonifatius-Route, die durch die Wetterau führt. Somit steht das Thema des Projekts, wie in den Vorjahren auch mit der regionalen Verortung in einem tieferen Zusammenhang. Die Bonifatius-Route ist ein 2004 angelegter, 172 Kilometer langer und vor allem beliebter Pilger- und Wanderweg. Das Thema »Hinschauen« soll auch mit den Aspekten der inneren und äußeren Betrachtung, die mit dem Pilgern einhergehen, korrespondieren.

Förderschule ist mit dabei

Aktuell befindet sich die sieben Personen umfassende Projektgruppe in der Auswahl der Künstlerinnen und Künstler, deren Arbeiten 2021 die Kirchen füllen werden. »Viele spannende Konzepte sind uns zugegangen. Dabei liegt auch dieses Mal eine Vielfalt künstlerischer Produktion, mit der die Bewerber sich dem Thema formal und inhaltlich genähert haben, vor. Die Auswahl, die nun vor uns liegt, ist keine leichte Aufgabe«, sagt Joachim Albert, der seit 2014 für die künstlerische Leitung des Projekts verantwortlich ist.

Die Besucherinnen und Besucher von »Kunst in Kirchen« soll eine vielseitige Konzeption erwarten, kündigen die Organisatoren an.

Das Novum aus 2019, ein inklusives Kunstprojekt zu integrieren, sei auch für 2021 vorgesehen und soll von der Kunstgruppe der Friedberger Johann-Peter-Schäfer-Schule umgesetzt werden. Weiterhin werdes es erneut ein touristisches Rahmenprogramm geben. Angedacht ist eine Zusammenarbeit mit dem Bonifatius-Verein und der Ausarbeitung einer Wanderroute, auf der die teilnehmenden Kirchen erwandert werden können. Flankiert wird die Ausstellungsreihe auch 2021 von einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm, das von der Projektgruppe und den Kirchengemeinden umgesetzt wird.

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