Friedberger helfen in Nepal

  • VonRedaktion
    schließen

Friedberg (pm). Der Verein Nepali Samaj um den in Friedberg lebenden Vorsitzenden Shiva Adhikari weist auf die katastrophale Corona-Pandemie-Lage in Nepal hin und bitet um Spenden für dort Not leidende Menschen. Die Zahl der Corona-Infektionen in der Wetterau und deutschlandweit sinke, doch in manchen anderen Regionen der Welt sehe die Situation leider noch anders aus, heißt es in der Pressemitteilung.

In Nepal zum Beispiel, wo die Haupteinnahmequelle die Touristen seien, herrsche weithin die Pandemie. Das bei deutschen Reisenden sehr beliebte Urlaubsland im Himalaya, das kleine und bitterarme Nepal, kämpfe ums Überleben.

»Die zweite Corona-Welle fordert Nepal, das zwischen Indien und China liegt, heraus. Beinahe das ganze Land steht unter einer strengen Ausgangssperre, die Menschen dürfen nicht aus dem Haus. Das bedeutet, Tagelöhner und einfache Menschen verdienen nichts, da sie nicht mehr arbeiten können. Sie sind auf Hilfe angewiesen, um überleben zu können.« Staatliche Unterstützung gebe es nicht. Landwirte könnten ihre Erzeugnisse nicht mehr verkaufen, ihre Existenz sei bedroht. Anders als bei der ersten Corona-Welle 2020 steige die Zahl der infizierten Menschen stetig, und die Zahl der Todesopfer sei groß.

Krankenhäuser voll

Am stärksten betroffen seien die Hauptstadt Kathmandu, der Südwesten im Grenzland zu Indien mit der großen Stadt Nepalganj und der Westen. Die bisher einmal Geimpften könnten ihre zweite Dosis nicht bekommen, da Indien den Impfstoff selbst brauche. Die meisten staatlichen Krankenhäuser seien überbelegt,

»Wir im Ausland lebenden Nepalesen sind besorgt um die Situation der Landsleute«, betont der mit seiner deutsch-nepalesischen Familie in Friedberg lebende Ingenieur Shiva Adhikari vom gemeinnützigen Verein Nepali Samaj. Sein Verein hat sich zusammen mit weiteren drei deutschen Vereinen vorgenommen, Menschen in Nepal durch die heftige zweite Corona-Welle zu helfen. Die vier Vereine wollen mit Sauerstoffversorgung, Essenspaketen und Essensausgaben helfen. Die vier haben nun noch mit fünf nepalesischen Vereinen online eine Kooperation direkt in Nepal geschlossen. »Unser Ziel ist es, die Menschen vor Ort direkt zu unterstützen. Die Hilfe soll zum richtigen Zeitpunkt unkompliziert bedürftige Menschen erreichen«, erläutert Shiva Adhikari. Er versichert als Vorsitzender von Nepali Samaj, dass durch die ehrenamtliche Arbeit der Vereine die Hilfe ohne Verwaltungskosten nach Nepal verschickt werde. »Jede Spende ist willkommen!«, betont er und verweist auf weitere Informationen über die Pandemie in Nepal auf der Internetseite nepalisamaj.org. Dort gibt es auch die Möglichkeit, über paypal Geld für die an Hunger und Krankheit leidenden Menschen in Nepal zu spenden.

Das Spendenkonto des Vereins Nepali Samaj: IBAN : DE97 5019 0000 7800 0146 67, Volksbank Frankfurt am Main Verwendungszweck: Pandemie Hilfe für Nepal

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare