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Christoph Soldan und Ehefrau Stefanie Goes werden über das dramatische Liebesleben Komponisten Franz Liszt berichten.

Franz Liszt und die Frauen

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Friedberg (pm). Das teils dramatische Liebesleben und die Musik des Komponisten Franz Liszt sind Themen eines Lese-Konzerts am Freitag, 16. Juli, im Theater Altes Hallenbad. Ab 19.30 Uhr wird Stefanie Goes von der amourösen Seite des musikalischen Genies Liszt erzählen. Zwischendurch spielt ihr Ehemann Pianist Christoph Soldan fünf Liszt-Werke aus »années de pelerinage«.

Das Publikum hört Passagen aus dem Briefwechsel zwischen Liszt und seiner großen Liebe Marie d’Ágoult. Die sechs Jahre ältere Gräfin aus dem französischen Hochadel verließ ihren Mann, um mit Liszt durch Europa zu reisen. Die beiden bekamen drei Kinder. Später trennte sich das Paar - zunächst, damit Liszt auf Konzertreisen Geld verdienen konnte, danach wegen diverser Liebesbeziehungen des Komponisten mit anderen Frauen. Später wechselte Liszt in die Obhut der ebenfalls verheirateten Fürstin Carolyne von Sayn-Wittgenstein, die dafür sorgte, dass der Tonsetzer ein Gesamtwerk von etwa 1300 Stücken schaffen konnte.

Soldan war mit Leonard Bernstein auf Tournee und unternahm Lesereisen mit Schriftsteller Peter Härtling.

Ein vollständiger Impfnachweis oder ein negativer Corona-Test sind für den Einlass nötig.

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