Fotoausstellung über Alltag in der DDR

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Wie hat der Alltag in der DDR eigentlich ausgesehen? Vor allem jüngere Leute können sich das fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung kaum noch vorstellen. Informationen vermittelt die Ausstellung "Voll der Osten – Leben in der DDR", die Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler am Montag im Friedberger Kreishaus eröffnet hat. Organisiert wurde die Ausstellung von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Ostkreuz-Agentur der Fotografen.

Wie hat der Alltag in der DDR eigentlich ausgesehen? Vor allem jüngere Leute können sich das fast 30 Jahre nach der Wiedervereinigung kaum noch vorstellen. Informationen vermittelt die Ausstellung "Voll der Osten – Leben in der DDR", die Erster Kreisbeigeordneter Jan Weckler am Montag im Friedberger Kreishaus eröffnet hat. Organisiert wurde die Ausstellung von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Ostkreuz-Agentur der Fotografen.

In den 80er Jahren zog Fotograf Harald Hauswald durch Ostberlin und fotografierte, was ihm vor die Linse kam: kleine Szenen des Alltags, einsame und alte Menschen, verliebte junge Pärchen, Rocker, Hooligans und junge Leute, die sich in der Kirche engagierten. Im Kreishaus werden auf 20 Tafeln über 100 Fotos von Hauswald gezeigt. Die Texte dazu hat der Historiker und Buchautor Stefan Wolle verfasst. Die Ausstellungstafeln verlinken mit QR-Codes zu kurzen Interviews im Internet, in denen der Fotograf seine Aufnahmen erläutert.

Nach Ansicht von Weckler dürfte die Ausstellung besonders für Schulklassen interessant sein. Er erinnerte anlässlich der Eröffnung an die Festnahmen von Demonstranten in Dresden vor genau 30 Jahren, weil sie die Wahrung der Menschenrechte gefordert hätten. "Unsere Demokratie wurde erkämpft und ist nicht selbstverständlich, sondern durchaus auch bedroht."

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