Förderverein unterstützt die Kinderfarm

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Friedberg(pm). Kürzlich hat sich der Förderverein Kinderfarm Jimbala in Friedberg gegründet. Die zehn Gründungsmitglieder haben es sich zum Ziel gesetzt, die Kinderfarm finanziell zu unterstützen. Insbesondere soll über Mitgliedsbeiträge ermöglicht werden, einen Teil der Kosten für die beiden hauptamtlichen Mitarbeiter zu decken. Ohne diese Mitarbeiter werde es nicht möglich sein, die derzeitigen Angebote und Projekte sowie die regelmäßige Öffnung des Abenteuerspielplatzes Jimbala ab 2021 weiterzuführen.

"Laut IFO-Institut haben drei Viertel aller Schülerinnen und Schüler während der Corona-Pandemie höchstens vier Stunden pro Schultag gelernt. Gleichzeitig verbrachten sie mit 5,2 Stunden deutlich mehr Zeit mit Fernsehen, Computerspielen und Smartphone. Vor Beginn der Krise waren es noch vier Stunden. Vor allem in bildungsfernen Familien ist überlange Mediennutzung weitverbreitet", teilt der Förderverein mit. Oberste Priorität sei, Kindern die Möglichkeit einer individuellen Entwicklung zu geben. "Das geht nicht auf der Straße oder vor dem Computer, dafür braucht es Freiräume wie den Abenteuerspielpatz Jimbala", sagt Dr. Rainer Spichalsky und bringt die Hoffnung zum Ausdruck, noch viele Mitglieder für den Verein zu finden.

Der Vorstand des neuen Fördervereins besteht aus Dr. Rainer Spichalsky (Vorsitz), Ralf Jakobi (Vize), Hannes Motsch, Karin Johannsmann und Kassenwart Bernd Ulrich. Die weiteren Gründungsmitglieder sind Heike Spichalsky, Knut Stenzel, Ulf Berlinghoff, Karl Moch, Michael von Bömmel und Dr. Nikolai van Blericq. Weitere Unterstützer sind willkommen, Satzung und Mitgliedsantrag können auf der Website der Kinderfarm Jimbala heruntergeladen werden.

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