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Die Wetterauer Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch (r.) mit der SPD-Fraktionsvorsitzenden Christine Jäger.

Flächendeckende Schulsozialarbeit

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Wetteraukreis (pm). Der flächendeckende Ausbau der Schulsozialarbeit ist im Wet-teraukreis abgeschlossen. »Wir als SPD hatten uns als Ziel gesetzt, dass in allen Grund-, Sekundar- und Berufsschulen Schulsozialarbeit angeboten wird. Dieses Ziel haben wir erreicht«, erklärt Christine Jäger, Fraktionsvorsitzende der SPD Wetterau und lobt: »Seit dem Schuljahr 2017/18 hat unsere Sozialdezernentin Stephanie Becker-Bösch auf Kreisebene kontinuierlich den flächen- deckenden Ausbau vorangebracht und umgesetzt.

Dies hat der Sachstandsbericht im Ausschuss für Jugend, Soziales, Familie, Gesundheit und Gleichstellung am 25. Januar 2021 deutlich gezeigt.«

Die Schulsozialarbeit ist innerhalb der Institution Schule ein eigenständiges Angebot der Jugendhilfe. Ihr Schwerpunkt liegt außerhalb des Bildungsauftrags. Schulsozialarbeit soll ein Unterstützungs-, Hilfs- und Freizeitangebot für alle Schülerinnen und Schüler, deren Eltern, Lehrerinnen und Lehrer sein. Die Sozialarbeiter bieten gruppenpädagogische Angebote in den Klassen an, unterstützen die Lehrer im Unterricht bei größeren Problemen und bieten Einzelberatungen an. Ziel ist es, die Kinder möglichst früh in ihrer Entwicklung zu fördern und Probleme präventiv zu lösen.

Die Schwerpunkte der Arbeit der Schulsozialarbeit werden jährlich in Absprache mit der Schulleitung festgelegt und richten sich nach den Bedarfen der jeweiligen Schule. Deshalb kann die spezielle Arbeit der Schulsozialarbeit an den verschiedenen Schulen sehr unterschiedlich sein. An 84 öffentlichen Schulen wird Schulsozialarbeit angeboten. Für die Umsetzung wurde der Wetteraukreis in vier Regionen unterteilt, in denen ins-gesamt zwölf Schulverbünde zusammengefasst wurden. Zu jedem Schulverbund gehört mindestens eine Sekundarstufe-1-Schule, der mehrere umliegende Grundschulen zugeordnet sind.

Die SPD stehe für die Schaffung von nachhaltigen, guten Rahmenbedingungen für Bildung und Erziehung junger Menschen. Mit der Konzeption von Schulsozialarbeit in Schulen stelle sich der Wetteraukreis seiner Verantwortung. »Denn je früher wir die Kinder auffangen, desto besser«, sagt Becker-Bösch, »Vizelandrätin« und Sozialdezernentin.

Beratung wird angenommen

»Schülerinnen und Schüler brauchen einen Gesprächspartner, der ihre Sorgen und Probleme ernst nimmt. Viele können über ihre Anliegen aber nicht zu Hause nicht sprechen. Ob ein schwieriges Klassenklima, familiäre Probleme oder Schulangst - die Schulsozialarbeiter an den Schulen sind Ansprechpartner für vielfältige Themen. Das sehen wir auch daran, dass die Arbeit bzw. die Beratung an den Schulen sehr positiv angenommen wird.«

Die SPD habe im Wahlprogramm festgeschrieben, den von Stephanie Becker-Bösch begonnenen Weg fortsetzen zu wollen und die Schulsozialarbeit weiter personell auszubauen, betont Jäger.

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