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Damit Autor Andreas Arnold auf der Bühne auch optisch in das sagenumwobene Tal der Drachen passt, hat er sich ein entsprechendes Kostüm angezogen.

Figuren zum Liebhaben

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Friedberg(har). Halloween ist das Fest der Geister und Vampire. Auch Drachen haben da ihren Platz, dachte sich Autor, WZ-Kolumnist und Poetry-Slammer Andreas Arnold. Am Donnerstagabend stellte er beim alljährlichen Halloween-Fest im Junity den dritten und zugleich letzten Teil seiner Kinderromane um den kleinen Drachen Fionrir vor.

"Fionrirs Reise ins Tal der Drachen", heißt das neue Buch, dessen Premiere von kleinen Vampiren, Geistern und Untoten verfolgt wurde. Die Kinder hatten sich bereits am Nachmittag von mehreren Junity-Mitarbeitern gruselig schminken lassen. Gut angenommen wurde auch ein Bastelangebot. Wer wollte, der konnte sich am Lagerfeuer draußen Stockbrot backen.

Gegen 18 Uhr wurden die Aktivitäten eingestellt und der Saal füllte sich zusehends mit großen und kleinen Fionrir-Fans und denen, die es noch werden wollten. "Wer kennt den Fionrir?" fragte Andreas Arnold zu Beginn der Premierenlesung die Kinder.

Hörbuch im Dezember

Es waren doch einige, darunter auch Erwachsene, die schon etwas von dem kleinen Drachen gehört hatten. Für all die anderen stellte Arnold den kleinen Feuerdrachen, den alle nur Fio nennen, erst einmal vor. Natürlich wohnt Fio in einer Höhle. Wie alle Feuerdrachen bekam er an seinem 7. Geburtstag eine besondere Gabe geschenkt. Er versteht alle Tiere und kann mit Ihnen reden.

So auch mit einem kleinen Vogel, der durch den Kamin in Fios Höhlenzimmer geflogen ist und den noch schlafenden Fionrir geweckt hat. Es ist dies der fröhliche Auftakt des dritten Abenteuers von Fio bei dem natürlich viele bekannte Akteuere aus den ersten beiden Bänden dabei sind.

Da ist Fios Freundin, die Prinzessin Quirina, die ihren Freund in einem Luftschiff bei seiner Reise begleitet, um den ins Wanken geratenen Frieden zwischen Menschen und Drachen zu sichern. Die beiden begegnen auf ihrer Reise vielen Menschen und Tieren, wie den Wölfen Carina und Arcos und deren Kindern Fionn und Fionna.

Ohne Liedermacher Di Mari

Illustriert wurde das dritte Buch erneut von Norman Heiskel, der in einem kurzen Gespräch mit Arnold erzählte, dass er die Illustrationen erstmals mit einem Kugelschreiber angefertigt hat. Für ihn sei das Zeichnen der unterschiedlichen Schiffe, vom kleinen Segelboot bis hin zu den großen Drei- und Viermastern die größte Herausforderung im dritten Band gewesen, sagte Heiskel. Als Zauberer verkleidet kam der Friedberger Verleger Thorsten Zeller auf die Bühne. "Er hat meine Geschichten und Normans Zeichnungen in jetzt drei Bücher gezaubert", erklärte Arnold. Warum er die Bücher in seinem Reinheim-Verlag "gezaubert" hat, erklärte Zeller so: "Darin sind viele Figuren zum Liebhaben." Dazu gehören auch die "Post-Papageien", die in der Stadt Lindheim die Brieftauben nahezu ausgebootet haben. "Das hat Andreas Arnold richtig gut gemacht. Eine sehr schöne abwechslungsreiche Veranstaltung", meinte Besucher Harry Bochert, der die ersten beiden Bände seinem jetzt neun Jahre alten Sohn Cedric als Gute-Nacht-Geschichte vorgelesen hat. Den dritten Band will der Junge jetzt selbst lesen. "Die Geschichten sind spannend", meint er.

Ausfallen musste leider der Auftritt von Liedermacher Yannick Di Mari, der erstmals gemeinsam mit der Sopranistin Regina Beatrix Rumpel, den Song "Gute Reise, Fionrir" singen wollte. "Yannick muss leider arbeiten", erklärte Arnold. So wurde das eingängige Lied, das im letzten Jahr Premiere feierte, zum Abschluss der unterhaltsamen Veranstaltung eingespielt.

Es wird gleichzeitig der Auftaktsong für das erste Fionrir-Hörbuch sein, das Andreas Arnold bereits eingelesen hat und das im Dezember erscheinen wird. So wird Fionrirs Reise - auch ohne Romanfortsetzung - weitergehen.

Fionrirs Reise ins Tal der Drachen" ist im Reinheim Verlag erschienen und ab sofort im Buchhandel sowie bei den bekannten Internetanbietern erhältlich.

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