Zahlreiche Rettungskräfte sind im Einsatz, um den Brand in einem Wohnhaus im Friedberger Herrengarten zu löschen.
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Zahlreiche Rettungskräfte sind im Einsatz, um den Brand in einem Wohnhaus im Friedberger Herrengarten zu löschen.

Feuerwehreinsatz

Feuer in Friedberg: Insgesamt fünf Verletzte nach Brand im Herrengarten

Ein brennender Trockner war die Ursache für einen Feuerwehreinsatz am Samstagabend in Friedberg. Eine Person musste daraufhin in ein Krankenhaus gebracht werden.

Update, 17.2.2020: Inzwischen sind weitere Details zu dem dem Feuer im Friedberger Herrengarten bekannt, bei dem insgesamt fünf Personen verletzt wurden. 

Was war passiert? Gegen 21.30 Uhr hatten Zeugen den Rettungsdienst über einen Brand in einem Mehrfamilienhaus in der Straße informiert. Nach ersten Erkenntnissen geriet ein im Keller stehender Wäschetrockner in Brand und beschädigte die Decke des Raumes.

Feuer in Friedberg: Fünf Personen verletzt 

Nach Angaben der Polizei Mittelhessen wurden fünf Bewohner der Hauses in Friedberg verletzt. Darunter auch zwei Kinder im Alter von 6 und 9 Jahren. Sie mussten wegen Rauchvergiftungen behandelt werden. 

Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 5.000 Euro. 

Erstmeldung, 16.2.2020: Gegen 21.30 Uhr am Samstagabend wurden die Feuerwehren in Friedberg und Ossenheim laut eigener Aussage alarmiert, weil aus dem Wohnhaus im Friedberger Herrengarten Rauch drang. 

Die Einsatzkräfte stellten fest, dass der Rauch aus dem Keller des Hauses kam. Zwei Atemschutztrupps wurden ins Gebäude geschickt. Sie konnten schnell einen brennenden Wäschetrockner lokalisieren und das Feuer löschen. Im Zugangsbereich zum Keller wurde ein Rauchverschluss angebracht, damit sich der Rauch nicht weiter über das Treppenhaus ausbreiten konnte.

Feuer in Friedberg: Wäschetrockner steht in Flammen

Fünf Personen mussten laut Feuerwehr anschließend mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vom Rettungsdienst versorgt werden, ein Bewohner wurde zur Abklärung in ein Krankenhaus gebracht.

Die Brandursache wird laut Stadtbrandinspektor Michael Stotz derzeit noch von der Polizei ermittelt. Sie sei, neben drei Rettungswagen, am Samstagabend ebenfalls im Einsatz gewesen. 

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