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Unter der Leitung von Bettina Skottke nehmen sich die "Can Teenies" bei der Feier im voll besetzten katholischen Jugendheim der vier Elemente an.

Ein Fest, ein Fisch, vier Elemente

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Friedberg-Ockstadt(har). Der Gesangverein Frohsinn feiert derzeit das Doppeljubiläum "150 Jahre Chorgesang 2019" und "50 Jahre Musikzug 2020". Dazu kommt noch ein weiteres, kleines aber nicht weniger feines Jubiläum: Vor 30 Jahren begann die Nachwuchsarbeit mit dem ersten Kinderkreis. An die gelegentlichen musikalischen Auftritte in der Anfangszeit erinnerte Frohsinn-Vorsitzende Johanna Ascher in ihrem Rückblick zu Beginn einer Feier mit viel Musik am Fronleichnamstag im voll besetzten katholischen Jugendheim.

Umgeben von vielen kleinen Fischen ging Ascher auf die stete Entwicklung der Jugendarbeit im Chorbereich ein und erinnerte an zwei besondere Ereignisse. Im Jahre 2013 gestaltete der Gesangsnachwuchs zusammen mit dem Jugendblasorchester "Con Brio" das erste gemeinsame Konzert unter dem Titel "Die Vogelhochzeit". Im selben Jahr fand das erste alleinige Konzert der Kinderchöre unter der Leitung von Hermia Schlichtmann statt. "Alle Besucher waren beeindruckt", sagte Ascher. Neben dem von Schlichtmann geleiteten Jugendchor "Viva" leitet Bettina Skottke seit dem vergangenen Jahr die beiden Kinderchöre "Jimba" und "CanTeenies" - tatkräftig unterstützt von Kinderkreis-Betreuerin Kerstin Curdt. Viel Beifall gab es für den "Kugelfisch Kerstin" und "Pink-Fisch Bettina", die vor der Aufführung des Singspiels "Der Regenbogenfisch und die vier Elemente" Stefan Heller am Klavier und Rita Pink für die tollen Kostüme sowie Kerstin Curdt für die Unterstützung mit einem Geschenk dankte. Da wurden die Allerjüngsten vom Jimbachor schon etwas ungeduldig. Um so lauter sangen und spielten sie anschließend die Geschichte vom eingebildeten und stolzen Regenbogenfisch, der sich weigerte, den anderen Fischen auch nur eine seiner Glitzerschuppen abzugeben. Erst als er immer einsamer wurde, ging er zum weißen Octopus, der ihm dazu riet, doch jedem Fisch eine Schuppe zu geben. Da war die Freude bei den Fischen groß, und mit dem eingängigen, Lied "Komm spiel mit mir" endete der erste Programmteil. Die Kinder des Chors "Can Teenies" stellten die Elemente Wasser, Luft, Feuer und Erde dar. Die Gruppe, darunter ein Junge, überzeugte von Beginn an mit konzentriertem Gesang samt passender Choreografien. Mit "Wie alles leuchtet, wenn ich dich sehe" von "Rock it" wurde die Erde besungen.

Mit kurzen humorvollen Zwischenmoderationen leiteten die Kinder über zu den Elementen Luft und Feuer. Und die Gruppe legte noch einmal zu. Beim Wincent-Weiss-Hit "Ich brauch frische Luft" sangen - oder besser sprachen - die Kinder den rap-ähnlichen Text nahezu synchron, und mit dem Feuer-Song "Alles brennt" von Johannes Oerding endete die etwas andere Elemente-Show. Wie schon zuvor die Allerjüngsten kamen auch die "CanTeenies" nicht ohne Zugabe von der Bühne.

Nachdem sich alle Kinder selbst vorgestellt hatten, dankte Ascher allen Mitwirkenden und fasste das Gesehene und Gehörte so zusammen: "Vielleicht sollten wir daran denken, dass wir diese, unsere Welt etwas besser aufrechterhalten."

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