FDP setzt auf digitale Wahlkampfstände

  • vonRedaktion
    schließen

Friedberg (pm). Die Friedberger FDP setzt vor den Kommunalwahlen am 14. März angesichts der aktuellen Pandemielage auf eine Alternative zum klassischen Informationsstand und bietet ab sofort ein digitales Format an. »Das aktuelle Infektionsgeschehen in der Covid-19-Pandemie zwingt uns alle, lieb gewonnene Gewohnheiten zu überdenken. Manches ist leichter, anderes schwerer anzupassen.

Im 21. Jahrhundert gehören Wahlkampfstände nach unserer Überzeugung jedoch zu denjenigen Gewohnheiten, die in der aktuellen Situation weiterentwickelt werden können«, äußert sich Dr. Markus A. Schmidt, stellvertretender Vorsitzender der Friedberger FDP, in einer Pressemitteilung.

Die Friedberger Liberalen bieten deshalb bis auf Weiteres an zwei Terminen in der Woche, jeweils dienstags und donnerstags von 17 bis 17.30 Uhr, einen digitalen Wahlkampfstand an. Per Video-Chat können die Bürger dort mit den Kommunalpolitikern der Liberalen ins Gespräch kommen.

»Das hat vielerlei Vorteile,« freut sich Achim Güssgen-Ackva, Vorsitzender der FDP in Friedberg. »Die Bürger können von zu Hause aus mit uns sprechen und müssen derzeit auch nicht in der nassen Kälte stehen. Zudem kann man von Angesicht zu Angesicht, ohne Maske und dennoch völlig coronakonform, miteinander sprechen.«

FDP-Stadtrat Siegfried Köppl ergänzt: »Wem die Termine dienstags und donnerstags nicht passen, der kann auch individuelle Gesprächstermine mit uns vereinbaren.« Auch die an sich knappe Zeitspanne zwischen 17 und 17.30 Uhr sei nicht in Stein gemeißelt.

Ortsbeirat-Mitglied Helge Müller: »Es bleibt abzuwarten, wie sich die Lage entwickelt und wann man sich wieder persönlich begegnen kann. Bis dahin setzen wir auf ein digitales Angebot.«

Anmeldungen zu den digitalen Wahlkampfständen nimmt die FDP per Mail an zukunft-gestalten@fdp-friedberg-hessen.net entgegen.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare