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Da schlagen die Herzen der Vinyl-Liebhaber höher: Siegerin Felicia Josephine Rabe präsentiert ihr Phonomöbel. Die Butzbacherin hat ihr Gesellenstück bei der Holzfreude GmbH in ihrer Heimatstadt angefertigt.

»Fast wie Meisterstücke«

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Wetteraukreis (pm). Viele Veranstaltungen mussten zuletzt coronabedingt abgesagt werden. Auf die Auszeichnung der besten Gesellenstücke im Wettbewerb »Die Gute Form« wollten die Verantwortlichen der Tischlerinnung des Wetteraukreises jedoch nicht noch einmal verzichten. Sie honorierten am letzten Prüfungstag der Gesellenprüfung die Leistungen des Tischlernachwuchses:

Der erste Platz ging in diesem Jahr an Felicia Josephine Rabe aus Butzbach, die ihre Ausbildung bei der Holzfreude GmbH in ihrem Wohnort absolvierte. Sie überzeugte die Jury mit ihrem Phonomöbel für Schallplatten. »Ein absolutes Vorzeigestück, mit den besten Aussichten, auch im Wettbewerb auf Landesebene ganz vorne zu landen« hob der JuryAusschussvorsitzende Daniel Brehm (Bad Nauheim) die Leistungen der Junghandwerkerin hervor. Der zweite Platz ging an Louis Reutzel aus Büdingen (Winter GmbH, Gedern). Eine Belobigung für seine ebenfalls herausragende Leistung erhielt Jonathan Straßheim aus Hüttenberg (ebenfalls Holzfreude GmbH).

Innungsobermeister Harald Schnierle (Schotten) und die weiteren Mitglieder der Prüfungskommission waren sich einig, dass dies ein sehr guter Prüfungsjahrgang sei. Dies zeige sich daran, dass der gesamte Jahrgang bestanden hat - und die gefertigten Gesellenstücke ein hohes Niveau hätten. »Einige Gesellenstücke sind so gut, man könnte Sie fast für Meisterstücke halten« unterstrich Burkhard Witzenberger (Rockenberg) der seit vielen Jahren Mitglied im Prüfungsausschuss ist.

Werbung fürs Tischlerhandwerk

Der Wettbewerb »Die Gute Form« soll den Stellenwert, den die Gestaltung im Handwerk hat, ins Blickfeld rücken und bewusster machen. Er soll als Motivation verstanden werden, sich während der Berufsausbildung vermehrt mit Gestaltung auseinanderzusetzen. Mit dem Wettbewerb sollen die gestalterischen, kreativen Fähigkeiten des Tischlerhandwerks in der Öffentlichkeit dargestellt werden. Die eigenschöpferische Idee des Gesellenstückes nimmt einen besonderen Stellenwert bei der Bewertung im Wettbewerb ein. Sie ist die Grundlage an der sich die weiteren Kriterien Gestaltung, Gebrauchstauglichkeit und Materialauswahl orientieren. »Wir sind froh über jede Gelegenheit für eine Ausbildung im Handwerk zu werben. Der Übergang von Schule zur Ausbildung muss gelingen« sagte der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Matthias Fritzel.

Weitere Infos zur Ausbildung im Handwerk bei der Kreishandwerkerschaft unter Telefon 0 60 31/7 27 90 oder auf www.handwerk-wetterau.de.

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