Die Bedeutung dieses Idols wird näher beleuchtet. FOTO: PV
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Die Bedeutung dieses Idols wird näher beleuchtet. FOTO: PV

"Exponat des Monats" ist klein, aber oho

  • vonred Redaktion
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Friedberg(pm). Am Sonntag, 11. Oktober, wird im Wetterau-Museum um 11.30 Uhr wieder eine Führung zum "Exponat des Monats" angeboten. Gottfried Krutzki stellt unter der Überschrift "Klein, aber oho" das jungsteinzeitliche Idol aus Rockenberg vor.

Es geschah vor rund 7500 Jahren. Die Eiszeit war vorbei, es herrschte ein warmes, fruchtbares Klima in Hessen. Da kamen plötzlich Menschen in die Wetterau und begannen Ackerbau und Viehzucht zu betreiben. Sie waren sesshaft, bauten winterfeste Häuser und verstanden es, Tongefäße herzustellen. Sie trieben Handel, errichteten seltsame Erdwerke und stellten kleine Tonfiguren, sogenannte Idole, her. Woher kamen die Siedler? Woher hatten sie die Kenntnisse vom Ackerbau? Woher hatten sie gezähmte Schafe, Ziegen und Rinder? Warum sind alle Idole bewusst zerschlagen worden? Was hat es mit den geheimnisvollen Erdwerken auf sich? Fragen über Fragen, die Gottfried Krutzki beantworten wird.

Zu der Führung wird außer dem Museumseintritt keine Gebühr erhoben. Aufgrund der geltenden Corona-Regeln ist eine telefonische Anmeldung im Wetterau-Museum unter der Telefonnummer 0 60 31/8 82 15 notwendig. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal zehn Personen begrenzt.

Die Reihe wird in Kooperation mit einer Arbeitsgruppe veranstaltet, die sich im vergangenen Jahr aus der "Zukunftswerkstatt Wetterau-Museum" heraus gegründet hat.

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