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Die Mitarbeiter der Firmen Weiß und Ovag waren froh, dass sie im Katastrophengebiet an der Ahr helfen konnten.

»Etwas bewegt«

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Friedberg/Hungen (pm). Im Hochwassergebiet im Einsatz sind auch fünf Helfer aus der Region gewesen: Mitarbeiter der Garten- und Landschaftsbaufirma Weiß aus Hungen-Inheiden und drei Mitarbeiter der Ovag, die ehrenamtlich einige Tage an der Ahr beim Aufräumen halfen.

Zustande gekommen war der Hilfseinsatz über Initiator Martin Weihrauch von der Firma Weiß, der einen Bekannten im Katastrophengebiet hat. Die Ovag unterstützte den Einsatz, indem sie ihren Mitarbeitern einen großen Unimog zur Verfügung stellte, mit dem Bagger, Schutt und Schlammmassen transportiert werden konnten. Die Lage im Katastrophengebiet hinterließ bei den ehrenamtlichen Helfern einen großen Eindruck: »Vor Ort im kleinen Bad Neuenahrer Stadtteil Walporzheim boten sich Bilder der Zerstörung, viel schlimmer als es auf Fotos oder im Fernsehen wirkt«, erinnert sich Thomas Spielmann.

Die Situation sei einerseits chaotisch gewesen, weil es keine Organisationsstruktur gab, andererseits waren die acht Helfer begeistert vom Miteinander bei der Arbeit. »Jeder ist sich hier zur Hand gegangen; wenn du etwas abladen wolltest, waren gleich drei Leute da, die geholfen haben. Die Zusammenarbeit hat funktioniert, auch ohne, dass es jemand organisiert hat«, sagt Patric Fischer.

Auch wenn sich die Dreckmassen in der kurzen Zeit kaum verringerten, gewannenen die Helfer doch das Gefühl, etwas bewegt zu haben: »Das haben wir an der Dankbarkeit und Herzlichkeit der Anwohner gemerkt, deren Garten und Hof wir ausgeräumt haben. Vielleicht konnten wir nur zwei oder dreien helfen, aber wenn das jeder Freiwillige tut, kommt viel zusammen«, hofft Janik Tübben.

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