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Erste Warnstufe überschritten

  • vonred Redaktion
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Wetteraukreis(hed/prw). Wie in weiten Teilen Hessens und des Rhein-Main-Gebiets steigen auch in der Wetterau die Corona-Zahlen. Nach einem signifikanten Anstieg seit Freitag sind aktuell 121 Personen nachweislich infiziert. Solche Zahlen hatte es zuletzt Anfang April gegeben. In den letzten sieben Tagen stieg die Zahl der Infizierten im Wetteraukreis mit seinen 308 000 Einwohnern um 68.

29 Neuinfektionen vermeldet das Gesundheitsamt seit vergangenem Freitag. Das Land hatte am Samstag 32 Neuinfektionen für die Wetterau gemeldet. Warum die Zahlen abweichen, ist unklar. Wenn man bedenkt, dass sonst übers Wochenende weniger Fälle gemeldet werden, lässt das gleichwohl nichts Gutes hoffen.

Die neuen Fälle kommen aus Bad Nauheim (5), Friedberg (5), Bad Vilbel (3), Niddatal (3), Karben (2), Ober-Mörlen (2), Rosbach (2), Wöllstadt (2) sowie aus Ranstadt, Butzbach, Florstadt, Gedern und Münzenberg (je ein Fall). Die Sieben-Tage-Inzidenz steigt mit den Neuinfektionen auf 23. Ein Eskalationskonzept der hessischen Landesregierung sieht beim Überschreiten verschiedener Inzidenzwerte gestaffelte Warnstufen vor. Ab einer Inzidenz von 20 sind dies etwa erhöhte Aufmerksamkeit und ein erweitertes Meldewesen. Über einer Inzidenz von 35 sind weitere Beschränkungen möglich, die mit dem Planungsstab des Ministeriums abgestimmt werden müssen.

Bei insgesamt seit Ausbruch der Pandemie gemeldeten 708 Infektionen liegt die Zahl der aus der Quarantäne entlassen Menschen unverändert bei 574. Mit oder an Covid 19 sind bisher 13 Personen verstorben.

In stationärer Behandlung befanden sich am Montag laut Wetteraukreis 16 Menschen (gegenüber elf am Freitag). Vier Patienten werden intensivmedizinisch behandelt (Freitag: drei).

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