Slawomir Kurantowicz, Patrick Gründel und Josef Pawelczyk, die Besatzung eines Sammelfahrzeuges, sind für die erste Leerung der gelben Tonnen bereit. Jan van Delden (3. v. l.), Robert Herzog (2. v. r.) und Dr. Jürgen Roth (r.) treffen sich zum symbolischen Startschuss. FOTO: PM
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Slawomir Kurantowicz, Patrick Gründel und Josef Pawelczyk, die Besatzung eines Sammelfahrzeuges, sind für die erste Leerung der gelben Tonnen bereit. Jan van Delden (3. v. l.), Robert Herzog (2. v. r.) und Dr. Jürgen Roth (r.) treffen sich zum symbolischen Startschuss. FOTO: PM

Die erste Fahrt

  • vonred Redaktion
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Wetteraukreis(pm). Die gelben Tonnen sind in der Wetterau weitgehend verteilt, und die Leerung der ersten Tonnen hat begonnen. Zum symbolischen Start der Leerung trafen sich Jan van Delden und Robert Herzog von der Firma Remondis, die für die gelben Tonnen zuständig ist, sowie der Chef der Wetterauer Abfallwirtschaft, Dr. Jürgen Roth, mit der Besatzung eines der ersten Fahrzeuge, die den Verpackungsabfall einsammeln.

Bis auf Reichelsheim, Wölfersheim und Teile von Bad Nauheim seien die neuen Gefäße für den Verpackungsabfall in allen Wetterauer Kommunen verteilt, berichtet Remondis. In diesen Orten können bis zur Auslieferung der Tonnen noch die gelben Säcke verwendet werden. Bei Bedarf seien diese in den Stadtverwaltungen erhältlich.

In allen Wetterauer Städten und Gemeinden würden bei den ersten Leerungen der gelben Tonnen auch noch gelbe Säcke mitgenommen, bis alle Haushalte die von ihnen gewünschte Tonnengröße hätten. Zunächst wurden an alle Haushalte 240-Liter-Müllgefäße oder 1100-Liter-Container verteilt. Sollte das Volumen nicht ausreichen, können weitere 240-Liter-Müllgefäße dazu bestellt werden. Wem die 240-Liter-Tonne zu groß ist, kann sie in eine 120-Liter-Tonne umtauschen. Änderungswünsche nimmt Remondis ab dem 1. Februar entgegen. Die Änderungen werden voraussichtlich bis zum Ende des ersten Quartals ausgeführt.

Änderungswünsche möglich

Wer bislang schon einen 1100-Liter-Container für den Verpackungsabfall hatte, sollte ihn automatisch in einen neuen umgetauscht bekommen haben. Wer noch keinen erhalten hat, kann sich direkt an Remondis wenden. Das Unternehmen hat zu allen Fragen und Änderungswünschen die Hotline 0 80 0/1 22 32 55 eingerichtet. Das Telefon ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr und samstags von 8 bis 14 Uhr besetzt. Oder man meldet sich per E-Mail an gelbetonne-wetterau@remondis.de.

Der Verpackungsabfall soll möglichst lose in die gelbe Tonne geworfen werden, empfiehlt Remondis. Wer dennoch einen Sack oder eine Tüte verwenden möchte, sollte unbedingt durchsichtige benutzen, keine blauen oder schwarzen Tüten, die machen der Anlage Probleme. In die Tonne sollen sämtliche Verpackungen, außer die aus Glas und Papier, die separat in den Altglascontainern und in den Papiertonnen gesammelt werden.

Roth sagt, er freue sich, dass die Leerung der gelben Tonnen nun begonnen habe. "Der Abfallwirtschaftsbetrieb des Wetteraukreises hat die Tonne auf Wunsch der Kommunen gegenüber dem Dualen System Zentek durchgesetzt", betont er. Die Tonne habe viele Vorteile gegenüber den Säcken, die oft gerissen, vom Wind weggeweht oder von Tieren geplündert worden seien. Weitere Informationen zum Thema gibt es unter muelltrennung-wirkt.de und gelbe-tonne-wetterau.de.

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