In der Wetterau ereigneten sich einige Wildunfälle. (Symbolbild)
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In der Wetterau ereigneten sich einige Wildunfälle. (Symbolbild)

Wildunfall

Wetterau: Unfälle mit Wildtieren – Das müssen Sie im Notfall beachten

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Im Wetteraukreis kam es in den letzten Tagen zu einigen Wildunfällen. Die Polizei gibt Hinweise, was dann zu tun ist.

Wetteraukreis – Die Polizei meldet erneut mehrere Wildunfälle, unter anderem am Donnerstag bei Ortenberg. Zwischen Hirzenhain und Usenborn sprang gegen 17.40 Uhr ein Reh einem Autofahrer in den Weg. Es kam zum Zusammenstoß, der für das Tier tödlich endete. Der Fahrer verletzte sich bei der Kollision nicht, an seinem Fahrzeug entstand jedoch ein Schaden.

Auf der B 275, zwischen Staden und Nieder-Mockstadt meldete der Fahrer eines Opel Zafira am gestrigen Freitag einen Zusammenstoß mit einem Reh, das seine Fahrbahn gegen 5.15 Uhr plötzlich kreuzte. Und auch zwischen Ranstadt und Blofeld sprang ein Reh vor den Mitsubishi eines Mannes aus Ortenberg und verendete nach dem Zusammenprall.

Wildunfälle in der Wetterau: Polizei gibt Hinweise

»Auch wenn man sich gedanklich auf Wildwechsel eingestellt, seine Geschwindigkeit reduziert hat und bremsbereit ist, kann man bei plötzlich auftauchenden Tieren auf der Fahrbahn eine Kollision häufig nicht vermeiden. Ist es dann zum Zusammenstoß gekommen, gilt es einige grundlegende Dinge zu beachten«, erklärt die Polizei.

Um weitere Gefahren zu minimieren, sollte man zunächst die Warnblinkanlage einschalten, eine Warnweste anziehen und die Unfallstelle absichern. Falls das Fahrzeug noch fahrbereit ist, sollte man es an den Fahrbahnrand fahren. »Sind Personen verletzt, wählen Sie die 112 und leisten Erste Hilfe. Auch wenn keine Personen verletzt sind, müssen Sie den Unfall immer der Polizei melden.« Dies kann über die Nummer 110 geschehen.

Wetterau: Polizei nach Wildunfällen immer informieren

Die Polizei sollte auch darüber informiert werden, wenn das Wild von der Unfallstelle weggelaufen ist. »Falls möglich, ziehen Sie verendete Tiere von der Fahrbahn zur Seite, um Unfallrisiken für andere Verkehrsteilnehmer auszuschließen. Tragen Sie hierbei Handschuhe. Vorsicht bei verletzten Tieren! Diese können panisch um sich treten oder mit dem Kopf schlagen. Wichtig: Ruhe bewahren. (pob)

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