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Die geehrten Schülerinnen und Schüler versammeln sich vor dem Löschfahrzeug gemeinsam mit Vertretern der Wehren sowie Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender (3. v. r.), Bürgermeister Dirk Antkowiak (4. v. r.), Landrat Jan Weckler ( 5. v. r.) sowie Schulleiter Dr. Detlef Zschiesche (hinten 3. v. l.).

Engagement in Feuerwehren gewürdigt

  • VonHarald Schuchardt
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Friedberg (har). Ein Löschfahrzeug der Kernstadtwehr ist am Mittwochvormittag auf den Hof der Augustinerschule gefahren - aber nicht wegen eines Brandeinsatzes. Das Fahrzeug diente als passende Kulisse für die Vergabe von Zeugnisbeiblättern an alle Schülerinnen und Schüler, die einer der sechs Jugendfeuerwehren oder Einsatzabteilungen der städtischen Feuerwehren angehören.

Im Jahre 2009 hatte Stadtverordnetenvorsteher Hendrik Hollender diese Aktion ins Leben gerufen, nachdem das Kultusministerium die Zeugnisbeiblätter für ehrenamtliches Engagement eingeführt hatte. Wie schon in all den vorangegangenen Jahren hat Hollender auch in diesem Jahr wieder dafür gesorgt, dass die Zeugnisbeiblätter erstellt und an den jeweiligen Schulen mit den Zeugnissen an die Schülerinnen und Schüler ausgegeben werden.

Vor zehn Jahren fand die erste öffentliche Übergabe von Zeugnisbeiblättern an der Augustinerschule statt. Da lag es nahe, dies im »Jubiläumsjahr« wieder am Premierenort zu tun. Damals wie heute war Jan Weckler dabei, einst als Vertreter des Kreisschulamtes, nun als Landrat. Auch Bürgermeister Dirk Antkowiak, der stellvertretende Stadtbrandinspektor Mathias Henritzi und zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der Friedberger Feuerwehren waren am Mittwoch zugegen.

Kann hilfreich sein bei Bewerbungen

»Mit diesem Zeugnisbeiblatt, wird Ihr außerschulisches ehrenamtliches Engagement in der Freiwilligen Feuerwehr gewürdigt« sagte Hollender und wies darauf hin, dass diese Beiblätter bei Bewerbungen durchaus hilfreich sein können. Bei der ersten öffentlichen Übergabe der Zeugnisbeiblätter waren auch Lea Höhmann, David und Niklas Müller unter den Geehrten gewesen. Hollender sagte dazu: »Lea und Niklas sind noch heute in der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr der Kernstadt, David in der Einsatzabteilung in Ockstadt aktiv.«

Landrat Weckler dankte Hollender dafür, dass er »diese sehr gute Sache in die Hand genommen hat«. Und Bürgermeister Antkowiak betonte: »Für uns in der Stadt ist es wichtig, dass wir eine vorbildliche Kinder- und Jugendarbeit in den Feuerwehren haben.«

Im Namen der Wehren dankte Henritzi den Geehrten, dass sie auch während der Corona-Zeit »bei uns geblieben sind, denn wir Feuerwehren brauchen den Nachwuchs«.

Das Engagement der Schülerinnen und Schüler lobte auch Schulleiter Dr. Detlef Zschiesche, der abschließend die Zeugnisbeiblätter an die Augustinerschülerinnen und -schüler verteilte.

Insgesamt erhalten in diesem Jahr 31 Schülerinnen und 45 Schüler ein Zeugnisbeiblatt, 19 aus der Feuerwehr Kernstadt, fünf aus der Feuerwehr Bauernheim, zwölf gehören der Feuerwehr Bruchenbrücken an, 15 der Feuerwehr Dorheim, 21 der Feuerwehr Ockstadt und 14 der Feuerwehr Ossenheim. Diese aktiven jungen Leute besuchen 18 verschiedene Schulen in Friedberg, Bad Nauheim, Wölfersheim, Niddatal, Nidda, Butzbach und Hanau.

Die geehrten Augustinerschüler: bei der Kernstadt-Wehr Lisa Höhmann, Felix Meiß, Marko Atzeni, Luis Landwehr und Sebastian Reis, bei der Feuerwehr Bruchenbrücken Matilda Richter, Annabell Blackert und Leonie Lidius, bei der Dorheimer Wehr Sofia Krampe und Pascal Kollosky, bei der Feuerwehr Ossenheim Wilhelmine Bunke, Heinrich Bunke und Karl Bunke und bei der Ockstädter Wehr Jonathan Braun.

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