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Hier soll es bald blühen. Die ersten Schritte hin zu den »Insektenoasen« in Friedberg-Fauerbach sind gemacht.

Engagement für Fauerbacher »Insektenoasen«

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Friedberg (pm). Selbst tätig werden, statt nur auf politische Entscheidungen zu warten: Auch das haben sich die Grünen vorgenommen. Und so wurden kürzlich die ersten beiden von einigen geplanten »Insektenoasen« in der Theodor-Heuss-Straße in Friedberg-Fauerbach angelegt. Das Vorgehen war im Vorfeld mit der Stadtverwaltung abgestimmt worden, um die weitere Pflege wird sich der Grünen-Stadtverordnete Pascal Miller kümmern.

»Insgesamt waren sechs Personen und einige Kinder aktiv dabei. Besonders schön war, dass sich auch die Nachbarn begeistert gezeigt und mitgeholfen haben«, freut sich Miller.

Einheimische Wiesenarten

Zwei Grünen-Mitglieder des Ortsbeirats Kernstadt, Dr. Doris Jensch und Jolanthe Lintl, haben die Aktion ebenfalls unterstützt. Jensch, die als Biologin Fachfrau für Biodiversität und Artenschutz ist, umreißt die notwendigen Arbeiten: »Erst musste die Grasnarbe mit dem Spaten abgezogen werden, damit die neue Saat keine Konkurrenz hat und gleichzeitig der überdüngte Boden ausgemagert wird. Nur so können viele Arten nebeneinander aufwachsen. Vor der Einsaat musste der Boden aufgelockert werden, dann wurde die Saat leicht angedrückt und angegossen, damit sie gut aufgeht.«

Gesät wurde eine Mischung aus einheimischen Wiesenarten, darunter Flockenblume, Wilde Möhre, Mohn, Schafgarbe, Margerite und Salbei, aber auch Gräser, die Stabilität in die Wiese bringen. Anschließend wurde die Fläche mit rot-weißem Band abgesperrt, damit keiner über die Keimlinge läuft.

»Wir freuen uns schon sehr, wenn es blüht und summt und brummt«, zeigt sich ein Anwohner, der mit seinem Sohn beim Angießen unterstützt hat, begeistert. Student und Grünen-Mitglied Jan Kühnemund, der sich für die Durchführung solcher Aktionen starkgemacht hat, ist ebenfalls sehr zufrieden: »Toll, dass wir das so schnell auf die Beine stellen konnten. Ich freue mich auf mehr!«

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