Ende der "fahrradfeindlichen Politik" gefordert

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Friedberg(pm). Die Nutzung von Fahrrädern wird immer populärer. Durch die Covid-19-Pandemie hat sich dieser Trend verstärkt. Radwege sollten nach Ansicht der Partei Die Linke von einer Stadt wie Friedberg eigentlich gefördert werden. "Aber der Magistrat tut nichts in dieser Richtung. Mit dem Fahrrad unterwegs zu sein ist in Friedberg gefährlich. Gerade für Kinder und ältere Menschen", sagt Linke-Fraktionschef Sven Weiberg.

Seit Jahrzehnten sei in der Innenstadt so gut wie nichts für die Radinfrastruktur getan worden. Die wenigen Radwege würden oft zugeparkt, etwa am Bahnhof. Weiberg: "Es ist dem Magistrat anscheinend wichtiger, bunte Aufkleber von unansehnlichen Straßenlaternen zu entfernen, statt gefährliche Ordnungswidrigkeiten zu ahnden." Manche Radwege könnten überhaupt nicht genutzt werden, ein Beispiel sei der Weg am Bushaltestellen-Häuschen gegenüber dem Bahnhof.

Die Kaiserstraße sei für Radfahrer quasi nicht befahrbar. Autos und Parkplätze hätten dort Priorität. Bei Umbauplanungen wie in Ockstadt würden Radwege gar nicht eingeplant. Initiativen zum Bau von baulich getrennten Radwegen wie in der Frankfurter Straße würden nicht umgesetzt.

Die Linke fordert ein Ende der "fahrradfeindlichen Politik". Notwendig sei ein Netz nutzbarer Radwege in ganz Friedberg. Als erster Schritt wird eine Absperrung des oft als Parkplatz genutzten Radwegs am Bahnhof beantragt.

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