Über der Wetterau hat es am Wochenende gekracht: Heftiger Regen überspülte ganze Straßenzüge. (Symbolbild)
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Über der Wetterau hat es am Wochenende gekracht: Heftiger Regen überspülte ganze Straßenzüge. (Symbolbild)

Unwetter

Über 130 Unwetter-Einsätze in der Wetterau – Wassermassen schließen Auto ein

  • Christoph Agel
    VonChristoph Agel
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Ein Unwetter hat die Feuerwehren im Wetteraukreis am Wochenende in Atem gehalten. Nun ist Zeit, Bilanz zu ziehen.

Update vom Montag, 05.07.2021, 14 Uhr: Erst vollgelaufene Keller und überschwemmte Straßenzüge,  dann nach und nach Entspannung: Nach dem starken Regen und einem fordernden Unwetter-Einsatz-Tag ist es in der Nacht auf Montag in der Wetterau ruhig geblieben. Wie Kreisbrandinspektor (KBI) Lars Henrich am Montag mitteilte, war die Akutphase am Sonntag um 17.30 Uhr beendet. Danach seien noch Einsatzstellen abgearbeitet worden.

Etwa 130 Feuerwehrleute seien an rund 130 bis 140 Stellen wegen des Starkregens im Einsatz gewesen. Die Schwerpunkte befanden sich laut KBI in  Butzbach und Karben, wo die Feiuerwehrleute jeweils mit 50 bis 60 Einsatzstellen konfrontiert gewesen seien. Außerdem waren sie in Bad Vilbel, Wöllstadt, Friedberg und  Ober-Mörlen im Einsatz. 

In Butzbach wurde die Feuerwehr unter anderem wegen eines Autos alarmiert, das in der Bahnunterführung (B 3 innerorts) von den Wassermassen eingeschlossen war. Die betroffene Person konnte sich bereits selbst befreien. Insgesamt hat es laut Henrich beim Unwetter in der Wetterau und bei den Einsätzen keine Verletzten gegeben.

Einsätze wegen Gewitter und Starkregen in der Wetterau

Hagel in Ober-Mörlen: Daniela Fath hat eine Aufnahme von den Überbleibseln des Unwetters gemacht.

Erstmeldung vom Sonntag, 04.07.2021, 22.06 Uhr: Wetteraukreis (prw). Gestern sind im Westen der Wetterau zahlreiche Keller vollgelaufen. Eine Gewitterfront zog über den Taunuskamm und brachte Starkregen und teilweise Hagel. Betroffen waren vor allem die Kommunen Bad Vilbel, Karben, Wöllstadt, Friedberg, Ober Mörlen und Butzbach.Die Feuerwehren mussten zu rund 130 Einsätzen mit Schwerpunkt in Karben und Butzbach ausrücken.

Landrat Jan Weckler dankte den Einsatzkräften. »Gerade in solchen Situationen erkennt man den Wert unserer Feuerwehren und weiß den Einsatz ihrer engagierten Mitglieder zu würdigen.« (agl/prw)

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