»Einfach nichts kapiert«

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Friedberg (jw/pm). »Einfach nichts kapiert« - so formulierte es Achim Güssgen-Ackva in einer Pressemitteilung (WZ vom 6. März) zum Thema Windkraftanlagen am Winterstein. »Dieser Vorwurf fällt auf ihn und die FDP zurück«, kontert Hans-Dieter Wagner vom Aktionsbündnis »Querstellen«. »Wie ein Springteufelchen hüpft der FDP-Fraktionsvorsitzende aus der Mottenkiste und ereifert sich über ›Zerstörung‹, ›verwüstete Landschaften‹ und Verschwörung zwischen Umweltverbänden und öffentlicher Hand.«

»Einfach nichts kapiert« habe die FDP, schreibt Wagner. »Wo sogar in Friedberg inzwischen Tausende Schüler und Schülerinnen auf die Straße gehen und sich der weltweiten Klimaschutzbewegung anschließen, stimmt die FDP ihr vorgestriges Lamento an. Während der Klimawandel das Leben auf der Erde drastisch verändert, sorgt sich Herr Güssgen-Ackva in durchschaubar-populistischer Weise um das ›Kleinklima‹ am Winterstein und den ›Rosbacher Brunnen‹, der bekanntlich kein Regenwasser, sondern Mineralwasser aus großer Tiefe abfüllt.«

Bereits Schulkinder hätten begriffen, dass Windkraftanlagen nicht die Umwelt zerstören, sondern einen wesentlichen Beitrag zum Schutz von Umwelt und Klima leisten. »Wer überall Windräder blockiert, nimmt weiterhin schmutzige Energie in Kauf. Leider wollen das die FDP und auch andere Parteien in Friedberg nicht kapieren.«

»Wir nehmen diesen Kampf auf und werden ihn direkt in die Kommunalwahl tragen«, wird Güssgen-Ackva in der WZ zitiert. Wagner: »Das soll er gerne haben: Machen wir es einfach bei der nächsten Wahl wie in Hamburg und packen wir das Springteufelchen zurück in die Mottenkiste. Die FDP und Güssgen-Ackva leisten wahrlich keinen Beitrag mehr zur Lösung der Zukunftsprobleme.«

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