Wollen Kindern in Not auch in diesem Jahr eine Weihnachsfreude machen: Andreas Arnold, Andrea Schumann, Dennis Friesel (auf dem Laptop) und Christian Kässmayer. FOTO: ANDREAS ARNOLD
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Wollen Kindern in Not auch in diesem Jahr eine Weihnachsfreude machen: Andreas Arnold, Andrea Schumann, Dennis Friesel (auf dem Laptop) und Christian Kässmayer. FOTO: ANDREAS ARNOLD

Einfach etwas Gutes tun

  • vonred Redaktion
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Wetteraukreis(pm). Bereits seit dem Jahr 2016 setzt sich die private Sachspendeninitiative Projekt200Plus für soziale Zwecke ein. Diesen Herbst unterstützt sie zum fünften Mal in Folge die Stiftung Kinderzukunft aus Gründau. Vom 1. bis zum 21. November sammeln Andrea Schumann, Christian Kässmayer, Dennis Friesel und Andreas Arnold Weihnachtsgeschenke für Kinder in Not. Was und wie gespendet werden kann, haben sie auf ihrer Homepage projekt200plus.de dargestellt. Mitmachen kann jeder.

Neuer Standort für Sammellager

Andrea Schumann aus Bad Nauheim ist das neue Mitglied in der Gruppe. Mit ihrem Idealismus und ihrer Lust, sich aktiv zu engagieren, ist sie die optimale Ergänzung zu den Friedbergern Kässmayer und Arnold und dem Wölfersheimer Friesel. "Es ist da so einfach, Gutes zu tun!", erklärt Friesel. "Man kauft Geschenke für Kinder und Jugendliche ein - das können Spielsachen, aber auch Schulmaterial und Hygieneartikel sein - verpackt sie in einen Schuhkarton und schlägt den in weihnachtliches Geschenkpapier ein."

Um eine möglichst große Bandbreite an Spendern zu erreichen, werden mittlerweile viele verschiedene Kanäle genutzt. "Jeder von uns hat seine Stärken eingebracht - nun können wir auf unserer Homepage, auf Facebook und auf Instagram sehr erfolgreich auf unsere Aktion aufmerksam machen!", freut sich Kässmayer.

Projekt200Plus entwickelt sich weiter - wurden die Pakete in den ersten Jahren noch bei Friesel im Keller oder der Garage gesammelt, fand man im vergangenen Jahr beim Ticketshop Friedberg einen Standort für das Sammellager. "67 Pakete im ersten Jahr, knapp 1500 Pakete im letzten Jahr", berichtet Arnold. "In diesem Jahr ist uns eine Kooperation mit der Rewe Group gelungen, die Spielraum für noch mehr Möglichkeiten bietet." Sammelstellen gibt es etliche: In Bad Nauheim kann beim Kurstadtkind, in Butzbach bei der Buchhandlung Bindernagel, in Friedberg beim Ticketshop, in Friedrichsdorf beim Reisedienst Sack, in Florstadt bei der Shell-Tankstelle Slabsche, in Steinfurth bei der Zettelstube und in Wölfersheim bei der Gemeindeverwaltung abgegeben werden. In Butzbach, Karben, Kirchgöns, Nidda, Rosbach und Wölfersheim-Berstadt stehen Privatleute zur Verfügung, deren Kontakt das Team per E-Mail-Anfrage an info@ projekt200plus.de gerne vermittelt.

Video wird zum Markenzeichen

Um den Unterstützern der Aktion einen Zusatzservice für die Abgabe der Pakete zu bieten, gibt es in diesem Jahr eine Kooperation mit der Rewe Group. Pakete können auch bei einer Vielzahl von Rewe-Märkten in der Wetterau abgegeben werden. Auch darüber informiert die Homepage projekt200plus.de. Dort befinden sich auch die Label zum Download, die auf den Päckchen aufgebracht werden müssen, damit sie an die oder den Beschenkten des richtigen Alters und Geschlechts überreicht werden können.

Auf der Homepage ist auch wieder das Startvideo des Teams, auf das sich die langjährigen Unterstützer bereits im Vorfeld freuen und es fleißig in den sozialen Netzwerken teilen. Es ist augenzwinkernd und man merkt, dass das Team Spaß beim Dreh hat. "Es sind immer Onetaker!", erklärt Arnold. "Das ist mittlerweile schon fast zu einem Markenzeichen für unsere Videos geworden."

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