Die Lego-Stadt bei der freien evangelischen Gemeinde Friedberg hat neben Wolkenkratzen auch noch einiges mehr zu bieten - zum Beispiel Flughafen und Feuerwehr.	FOTO: RALF PREINL
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Die Lego-Stadt bei der freien evangelischen Gemeinde Friedberg hat neben Wolkenkratzen auch noch einiges mehr zu bieten - zum Beispiel Flughafen und Feuerwehr. FOTO: RALF PREINL

Eine Stadt aus 80 000 Teilen

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Friedberg (pm). Mehr als 40 Kinder haben an den Lego-Tagen der freien evangelischen Gemeinde Friedberg teilgenommen. Diverse Bausätze standen bereit, um von den Kindern in Flugzeuge, Bagger, Schiffe, Eisenbahnen, Autos und vieles mehr verwandelt zu werden. Pastor Markus Orth wünschte den Teilnehmern viel Spaß und Erfolg. Unter der Leitung von Matthias Nickel erklärten die ehrenamtlichen Mitarbeiter den Kindern, was zu tun sei, und standen ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

In den Pausen konnten sich die Kinder mit Essen stärken, zudem wurde gesungen und in kleinen Gruppen die Geschichte von Daniel und seinen Freunden im Feuerofen thematisiert. Die Lego-Stadt, von der am Anfang nur die Kirche stand, wuchs Stück für Stück.

Tags darauf wurde es noch kreativer, denn die Kinder durften ohne Anleitungen ihre eigenen Kreationen bauen: Es entstanden Einzel-, Reihen- sowie Hochhäuser und richtige Wolkenkratzer, durch die teilweise die Eisenbahn fahren konnte.

Am Sonntagmorgen war es dann so weit: Die Türen des Gottesdienstsaales öffneten sich den Besuchern, und die Lego-Stadt erstrahlte im Sonnenlicht. Während der Begrüßung erzählten zwei Mädchen von den Lego-Tagen und eröffneten mit einem Schnitt durch die Banderole die Lego-Stadt. Die Predigt des Familiengottesdienstes war ebenfalls auf das Thema »Ich baue eine Stadt für dich« abgestimmt. Nach einem kurzen Ausschnitt eines Hits von Cassandra Steen und Adel Tawil stellten Pastor Markus Orth und Fenja Schöfer zwei Städte einander gegenüber: Einerseits die von Menschen gebauten Städte mit ihren Schwächen mit Einsamkeit, Fremdenhass, Beliebigkeit und dem Wunsch nach Wärme, Liebe und Frieden, andererseits die von Gott gebaute Stadt, die Menschen Wege bahne, eine Schatzkammer des Wissens zur Verfügung stelle, ein Zuhause und Liebe biete und deren Straßen und das darin zu findende Glück den Namen Jesus tragen würden.

Nach dem Gottesdienst hatten die vielen Besucher Zeit, sich die Lego-Stadt im Detail anzuschauen: Hafen, Flughafen, Wohnviertel, Hubschrauberlandeplatz, fahrende Eisenbahn, Hochhäuser, Baustellen, Feuerwehr, Banküberfall, Polizei und vieles mehr gab es zu entdecken. Die Kinder zeigten ihren Familien stolz, was sie in den zwei Tagen Kreatives erschaffen hatten.

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