Die meisten nachgewiesenen Corona-Infektionen gibt es im Süden der Wetterau.	GRAFIK: PRW
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Die meisten nachgewiesenen Corona-Infektionen gibt es im Süden der Wetterau. GRAFIK: PRW

Eine Neuinfektion in Karben

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Wetteraukreis (prw). Die Zahl der nachgewiesenen Fälle von Corona-Infektionen im Wetteraukreis lag am Montag bei 350 - das war einer mehr als am Freitag. Laut Grafik, die der Wetteraukreis jeden Werktag aufbereitet, gab es eine Neuinfektion in Karben. 291 Menschen wurden inzwischen aus der Quarantäne entlassen sind, das sind vier mehr als am Freitag.

Ein Covid-19-Patient auf Intensivstation

In stationärer Behandlung befanden sich am Montag acht Menschen; am Freitag waren es sieben. Eine intensivmedizinische Behandlung ist derzeit nur bei einem an Covid-19 erkrankten Patienten nötig. Diese Zahl ist ebenso gleich geblieben wie die der Toten: Kreisweit sind zwölf Menschen an den Folgen der Erkrankung gestorben.

Engpässe bei der Verfügbarkeit von Betten in den Kliniken im Wetteraukreis gibt es laut Pressestelle des Kreises nicht. »Es ist ausreichend Bettenkapazität vorhanden«, heißt es in der Mitteilung. Bei der Veröffentlichung der aktuellen Zahlen orientiere sich der Kreis an der Praxis des Robert-Koch-Instituts (RKI). Die Zahl der Infektionen wird summiert, es sind also auch Menschen aufgeführt, deren Infektion lange zurückliegt und die längst wieder genesen sind. Die Differenz zwischen der Zahl der Corona-Fälle und derjenigen der Genesenen ergibt die Anzahl der aktuell Infizierten und der Menschen, die an den Folgen der Infektion gestorben sind.

Die Entscheidung, ob jemand auf SARS-CoV-2 getestet wird, trifft (außerhalb einer Klinik) der Hausarzt. Nach den Vorgaben des RKI sind das alle, die grippeähnliche Symptome zeigen und in den 14 Tagen vor Erkrankungsbeginn Kontakt zu bestätigten Corona-Patienten hatten sowie Personen mit Atemwegsbeschwerden.

In der Wetterau testet das Gesundheitsamt selbst nur dann, wenn der Verdacht auf einen Ausbruch in Alten- und Pflegeheimen oder Asylunterkünften besteht. Das Amt erfährt nichts über die Gesamtzahl der Tests im Kreis, sondern wird nur über die Zahl der Infizierten informiert.

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